Politik

Zitate über Politik, Staat, Regierung und Demokratie

95 Zitate und Sprüche

"Jedes Mysterium erscheint absurd,
und doch ist nichts Tieferes, weder Leben noch Kunst noch Staat, ohne Mysterium."
David Friedrich Strauß, * 27.01.1808 † 08.02.1874, deutscher Schriftsteller, Philosoph und Theologe
"Ein Gedicht oder ein Drama, welches der Menge gefallen soll,
muß ein wenig von allem haben, eine Art Mikrokosmos sein:
Ein wenig Unglück und ein wenig Glück, etwas Kunst und etwas Natur,
die gehörige Quantität Tugend und eine gewisse Dosis Laster.
Auch Geist muß darin sein nebst Witz,
ja sogar Philosophie und vorzüglich Moral. Auch Politik mitunter."
Karl Wilhelm Friedrich von Schlegel, * 10.03.1772 † 12.01.1829, deutscher Kulturphilosoph, Philosoph, Kritiker, Literaturhistoriker und Übersetzer
"Wenn Du denen, welche regieren sollen,
eine Lebensweise ausfindest, welche besser ist als das Regieren,
dann kannst Du es dazu bringen, daß der Staat wohl verwaltet werde;
denn in einem solchen allein werden die wahrhaft Reichen regieren,
die es nicht an Gold sind, sondern woran der Glückselige reich sein soll,
an tüchtigem und vernunftmäßigem Leben."
Platon, 428 - 347 v.Chr., antiker griechischer Philosoph aus Athen
"Der Staatshaushalt muß ausgeglichen sein.
Die öffentlichen Schulden müssen verringert werden.
Die Arroganz der Behörden muß gemäßigt und kontrolliert werden.
Die Zahlungen an ausländische Regierungen müssen reduziert werden, wenn der Staat nicht bankrott gehen will."
Marcus Tullius Cicero, 106 - 43 v.Chr., römischer Politiker, Anwalt und Philosoph
"Nützliche Unklarheiten in den Staatsverträgen sind eine hohe Kunst."
Charles-Maurice de Talleyrand-Périgord, * 02.02.1754 † 17.05.1838, französischer Staatsmann und Diplomat
"Wenn man die Redlichkeit eines Politikers allzu laut betont,
zweifelt man an seinen Fähigkeiten."
Charles-Maurice de Talleyrand-Périgord, * 02.02.1754 † 17.05.1838, französischer Staatsmann und Diplomat
"Die wichtigste Kunst des Politikers besteht darin,
neue Namen für alte Einrichtungen zu finden,
deren alte Namen in der Öffentlichkeit anstößig geworden sind."
Charles-Maurice de Talleyrand-Périgord, * 02.02.1754 † 17.05.1838, französischer Staatsmann und Diplomat
"Die Politik ist ein Betätigungsfeld,
auf dem man ständig die Wahl zwischen zwei Fehlern hat."
John Morley, * 24.12.1838 † 23.09.1923, britischer Staatsmann, Autor und Zeitungsmann
"Eine Regierung ist nicht der Ausdruck des Volkswillens,
sondern der Ausdruck dessen, was ein Volk erträgt."
Kurt Tucholsky, * 09.01.1890 † 21.12.1935, deutscher Journalist und Schriftsteller
"Heimlich zugebend, daß die Bergpredigt für ihn [den Staat] nicht gelte,
daß die vom Individuum geforderte Moral für ihn nicht gelte,
daß die einfachsten altruistischen Gebote für ihn nicht gelten,
will er Gott verdrängen und sich an seine Stelle setzen."
Kurt Tucholsky, * 09.01.1890 † 21.12.1935, deutscher Journalist und Schriftsteller
"Politik kann man in diesem Lande definieren als die Durchsetzung wirtschaftlicher Zwecke mit Hilfe der Gesetzgebung."
Kurt Tucholsky, * 09.01.1890 † 21.12.1935, deutscher Journalist und Schriftsteller
"Dies ist die wahrste aller Demokratien, die Demokratie des Todes."
Kurt Tucholsky, * 09.01.1890 † 21.12.1935, deutscher Journalist und Schriftsteller
"Die Medizin ist eine Naturwissenschaft. Aber das Arzttum ist keine Naturwissenschaft, sondern das Arzttum ist das Letzte und Schönste und Größte an Beziehungen von Mensch zu Mensch. Das Arzttum ist das Königliche. Die Naturwissenschaften sind die Minister dieses Königs, die dienen müssen und nicht herrschen dürfen."
Ernst Ferdinand Sauerbruch, * 03.07.1875 † 02.07.1951, deutscher Chirurg
"... daß wahrhaftig das Menschengeschlecht nicht aus dem Unglück herauskommen würde, bevor ein Schlag wahrer und echter Philosophen an die Staatsverwaltung gelangte, oder dann, bevor die regierenden Kreise in den Städten durch ein göttliches Wunder ernsthaft zu philosophieren begännen."
Platon, 428 - 347 v.Chr., antiker griechischer Philosoph aus Athen
"Höflichkeit ist Staatspapier des Herzens,
das oft um so größere Zinsen trägt, je unsicherer das Kapital ist."
Carl Ludwig Börne, * 06.05.1786 † 12.02.1837, deutscher Journalist, Literatur- und Theaterkritiker
"In der Politik heißt drohen, ohne zu treffen, so viel wie sich eine Blöße geben."
Alphonse Marie Louis Prat de Lamartine, * 21.10.1790 † 28.02.1869, französischer Dichter, Schriftsteller und Politiker
"Das Königstum ist die nach dem Bilde Gottes gemachte Regierung."
Alphonse Marie Louis Prat de Lamartine, * 21.10.1790 † 28.02.1869, französischer Dichter, Schriftsteller und Politiker
"Ein glückliches Familienleben zwischen Mann und Weib und ihren Kindern ist der Treffer unseres Daseins.
Auf ihm beruht der Staat, die Sittlichkeit, die Ruhe,
und, im großen Ganzen, unsere körperliche und geistige Gesundheit."
Detlev von Liliencron, * 03.06.1844 † 22.07.1909, hieß eigentlich Friedrich Adolf Axel Freiherr von Liliencron und war ein deutscher Lyriker, Prosa- und Bühnenautor
"Eitelkeit ist eines der häufigsten Motive der Parteinahme."
Carl Friedrich Georg Spitteler, * 24.04.1845 † 29.12.1924, Schweizer Dichter und Schriftsteller, Kritiker und Essayist
"Das Wachstum unserer Nation und all unserer Tätigkeiten [ist] in den Händen von ein paar Männern. Wir sind dadurch unter all den zivilisierten Ländern eine Regierung geworden, die am schlechtesten regiert wird und die am meisten kontrolliert ist. Wir haben keine Regierung aus Überzeugung, aufgrund der freien Stimmen der Mehrheit, sondern wir sind eine Regierung, die aufgrund der Meinung einer kleinen Gruppe dominanter Männer handelt."
Thomas Woodrow Wilson, * 28.12.1856 † 03.02.1924, US-amerikanischer Politiker, von 1913 bis 1921 der 28. Präsident der Vereinigten Staaten