Tod

Zitate über Tod, Sterben und Vergänglichkeit

90 Zitate und Sprüche

"Nicht alles, was totgeschwiegen wird, lebt."
Karl Kraus, * 28.04.1874 † 12.06.1936, österreichischer Schriftsteller, Publizist, Satiriker, Lyriker, Aphoristiker, Dramatiker, Förderer junger Autoren, Sprach- und Kulturkritiker
"Niemand kennt den Tod,
und niemand weiß, ob er nicht für den Menschen das allergrößte Glück ist."
Sokrates, 469 - 399 v.Chr., griechischer Philosoph
"Astern blühen schon im Garten, schwächer trifft der Sonnenstrahl.
Blumen, die den Tod erwarten durch des Frostes Henkerbeil.
Herbstes Freuden, Herbstes Trauer, welke Rosen, reife Frucht."
Detlev von Liliencron, * 03.06.1844 † 22.07.1909, hieß eigentlich Friedrich Adolf Axel Freiherr von Liliencron und war ein deutscher Lyriker, Prosa- und Bühnenautor
"Das ethische Verhalten eines Menschen sollte auf Mitgefühl, Erziehung und soziale Bindungen basieren;
eine religiöse Basis ist nicht notwendig.
Ein Mensch würde in einer armseligen Weise handeln,
wenn sein Verhalten durch die Angst auf eine Bestrafung
bzw. das Erwarten einer Belohnung nach dem Tod bestimmt würde."
Albert Einstein, 1879 - 1955, US-schweizerischer Physiker deutsch-jüdischer Abstammung
"Blicke in dich.
In deinem Inneren ist eine Quelle, die nie versiegt, wenn du nur zu graben verstehst."
Mark Aurel, * 26.04.0121 † 17.03.0180, von 161 - 180 römischer Kaiser, mit seiner Regierungszeit endete eine lange Phase der Stabilität des Römischen Reiches
"Es ist möglich, daß der Deutsche doch einmal von der Weltbühne verschwindet;
denn er hat alle Eigenschaften, sich den Himmel zu erwerben,
aber keine einzige, sich auf Erden zu behaupten
und alle Nationen hassen ihn wie die Bösen den Guten.
Wenn es ihnen aber wirklich einmal gelingt, den Deutschen zu verdrängen,
wird ein Zustand entstehen, in dem sie ihn wieder mit den Nägeln,
mit denen sie den Deutschen ans Kreuz geschlagen haben,
aus dem Grabe wieder auskratzen möchten."
Christian Friedrich Hebbel, 1813 - 1863, deutscher Dramatiker und Lyriker
"Arbeite, als ob du hundert Jahre alt werden würdest,
bete, als ob du morgen sterben würdest."
Benjamin Franklin, * 17.01.1706 † 17.04.1790, nordamerikanischer Verleger, Staatsmann, Schriftsteller, Naturwissenschaftler, Erfinder, Naturphilosoph und Freimaurer, einer der Gründerväter der Vereinigten Staaten
"Treu bis in den Tod sind nur die Dummköpfe.
Die Treue hat ihre Grenze im Verstand."
Charles-Maurice de Talleyrand-Périgord, * 02.02.1754 † 17.05.1838, französischer Staatsmann und Diplomat
Nun genügt ein Grab ihm, dem die ganze Welt nicht genug war.
Grabinschrift, Epitaph für Alexander den Großen
"Die Tiere fühlen, wo ihre Gaben liegen: Ein Bär wird nicht versuchen zu fliegen,
ein lahmend Pferd bleibt stehn und sinnt, bevor es die fünffache Hürde nimmt,
ein Hund weicht instinktiv zur Seit`, ist ihm der Graben zu tief und breit,
der Mensch indes scheint uns die einzige Kreatur, die, von Narrheit gelenkt, bekämpft die Natur,
der, wenn sie mahnend ruft: "Laß ab!", sich starren Sinnes gräbt sein Grab,
und wider seinen Genius ringt, ihm töricht seinen Plan aufzwingt."
Jonathan Swift, * 30.11.1667 † 19.10.1745, irischer Schriftsteller und Satiriker
"Der Gedanke an die Vergänglichkeit aller irdischen Dinge
ist ein Quell unendlichen Leids und ein Quell unendlichen Trosts."
Marie von Ebner-Eschenbach, * 13.09.1830 † 12.03.1916, österreichische Schriftstellerin
Pupen ist `ne große Not,
wer nicht pupen kann, geht tot.
Herkunft unbekannt
"Unsere Seele ist immer voll Leben:
im Kranken, Ohnmächtigen, Sterbenden."
Joseph Joubert, * 07.05.1754 † 04.05.1824, französischer Moralist und Essayist
"Jede Glorifizierung eines Menschen, der im Kriege getötet worden ist, bedeutet drei Tote im nächsten Krieg."
Kurt Tucholsky, * 09.01.1890 † 21.12.1935, deutscher Journalist und Schriftsteller
"Dies ist die wahrste aller Demokratien, die Demokratie des Todes."
Kurt Tucholsky, * 09.01.1890 † 21.12.1935, deutscher Journalist und Schriftsteller
"Der geschickte Journalist hat eine Waffe:
das Totschweigen - und von dieser Waffe macht er oft genug Gebrauch."
Kurt Tucholsky, * 09.01.1890 † 21.12.1935, deutscher Journalist und Schriftsteller
Wer am Tode vorübergegangen ist, lebt anders, als er früher gelebt hat.
Sprichwort aus Wallonien
"Das Leben ist eine Krankheit, die ganze Welt ein Lazarett! - und der Tod ist unser Arzt."
Christian Johann Heinrich Heine, 1797 - 1856, deutscher Dichter und Journalist
"Wer den Tod fürchtet, hat das Leben verloren."
Johann Gottfried Seume, * 29.01.1763 † 13.06.1810, deutscher Schriftsteller und Dichter
"Des Menschen Arzenei macht nie vom Tode frei."
Abraham a Sancta Clara, 1644 - 1709, katholischer Geistlicher, Prediger und Schriftsteller