Gesellschaft

Gedanken über Gesellschaft, Gemeinschaft und Zusammenleben

117 Zitate und Sprüche

"Es gibt so viele Leute auf der Welt und so wenig Menschen."
Alfons Petzold, * 24.09.1882 † 25.01.1923, österreichischer Schriftsteller
"Der Lebenskünstler weiß,
daß es vor allem darauf ankommt, sich mit den richtigen Leuten zu vergleichen."
Henrik Johan Ibsen, 1828 - 1906, norwegischer Schriftsteller und Dramatiker
"Denken ist das, was viele Leute zu tun glauben,
wenn sie lediglich ihre Vorurteile neu ordnen."
William James, * 11.01.1842 † 26.08.1910, US-amerikanischer Psychologe und Philosoph
"Was gute Gesellschaft genannt wird, ist meistens nur ein Mosaik geschliffener Karikaturen."
Karl Wilhelm Friedrich von Schlegel, * 10.03.1772 † 12.01.1829, deutscher Kulturphilosoph, Philosoph, Kritiker, Literaturhistoriker und Übersetzer
"Die romantische Poesie ist eine progressive Universalpoesie.
Ihre Bestimmung ist nicht bloß, alle getrennten Gattungen der Poesie wieder zu vereinigen und
die Poesie mit der Philosophie und Rhetorik in Berührung zu setzen.
Sie will und soll auch Poesie und Prosa, Genialität und Kritik,
Kunstpoesie und Naturpoesie bald mischen, bald verschmelzen,
die Poesie lebendig und gesellig und das Leben und die Gesellschaft poetisch machen."
Karl Wilhelm Friedrich von Schlegel, * 10.03.1772 † 12.01.1829, deutscher Kulturphilosoph, Philosoph, Kritiker, Literaturhistoriker und Übersetzer
"Inmitten eines beschränkten Volkes wird ein Genie zu einem Gott:
Jedermann betet es an, und niemand tut, was es will."
George Bernard Shaw, * 26.07.1856 † 02.11.1950, irischer Dramatiker, Schriftsteller und Nobelpreisträger
"Man muß die Leute inkommodieren,
ihre Behaglichkeit verderben, sie in Unruhe und Erstaunen versetzen."
Johann Christoph Friedrich von Schiller, * 10.11.1759 † 09.05.1805, deutscher Dichter, Philosoph und Historiker, Dramatiker, Lyriker
"Um in der Gesellschaft Erfolg zu haben, muß man sich viele Dinge beibringen lassen, die man schon kann."
Charles-Maurice de Talleyrand-Périgord, * 02.02.1754 † 17.05.1838, französischer Staatsmann und Diplomat
"Wer als angenehmer Gesellschafter gelten will,
muß sich über Dinge belehren lassen, die ihm längst geläufig sind."
Charles-Maurice de Talleyrand-Périgord, * 02.02.1754 † 17.05.1838, französischer Staatsmann und Diplomat
"Ich wollt, es gäb` kein Alter zwischen sechzehn und dreiundzwanzig,
oder die jungen Leute würden`s überschlafen,
denn dazwischen gibt`s nichts als Jungfern Kinder machen,
den Alten Schabernack antun, stehlen, raufen."
William Shakespeare, * 23.04.1564 † 23.04.1616, englischer Dichter und Dramatiker
"Laß dich nieder, alternder Mann, und leiste mir Gesellschaft.
Aber beschatte uns nicht mit deinem Alter und hindere uns nicht;
du hast deine Zeit gehabt, jetzt haben wir die unsere."
Knut Hamsun, * 04.08.1859 † 19.02.1952, norwegischer Schriftsteller, erhielt 1920 den Literaturnobelpreis
"Denn bei dem Volk, wie bei den Frauen,
steht immerfort die Jugend obenan."
Johann Wolfgang von Goethe, * 28.08.1794 † 22.03.1832, deutscher Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann
"Ein Sinn für Humor, der hoch genug entwickelt ist,
um einem Menschen seine eigene Absurdität ebenso vor Augen zu führen wie die anderer Leute,
wird ihn vor fast allen Sünden bewahren,
ausgenommen denen, die es wert sind, begangen zu werden."
Samuel Butler, * 04.12.1835 † 18.06.1902, englischer Schriftsteller, Komponist, Philologe, Maler und Gelehrter
"Der beste Führungsmann ist derjenige,
der klug genug ist, gute Leute zu finden,
damit sie tun, was er getan haben möchte,
und zurückhaltend genug, um sich nicht einzumischen, während sie es tun."
Theodore Roosevelt, * 27.10.1858 † 06.01.1919, US-amerikanischer Politiker
"Ich ziehe die Gesellschaft von Bauern vor,
weil sie nicht genügend Bildung genossen haben,
um falsche Schlußforderungen zu ziehen."
Michel Eyquem de Montaigne, * 28.02.1533 † 13.09.1592, französischer Politiker, Philosoph und Begründer der Essayistik
"Der Rat, den ältere Leute den jüngeren geben,
ist oft ebenso unrealistisch wie eine Liste der hundert besten Bücher."
Oliver Wendell Holmes, jr., * 08.03.1841 † 06.03.1935, amerikanischer Rechtswissenschaftler
"Völker sind durchaus imstande,
jede andere Seite des Lebens - Erziehung, Hygiene, Wohnungsbau, Gesundheitswesen,
alles, was physisch, geistig und sittlich zum Leben beiträgt - zu vernachlässigen,
nur um ihre Militärmacht aufrechtzuerhalten."
Goldsworthy Lowes Dickinson, * 06.08.1862 † 03.08.1932, britischer Historiker und Politischer Aktivist
"Zu seinem Wiederaufbau braucht Deutschland vor allem einmal viele Generationen,
die gar nicht wissen, was ein Dienstbefehl ist. Wir haben genug von ›gedienten Leuten‹.
Das Gesetz muß – im Namen der Freiheit – verschwinden."
Kurt Tucholsky, * 09.01.1890 † 21.12.1935, deutscher Journalist und Schriftsteller
"Eine Regierung ist nicht der Ausdruck des Volkswillens,
sondern der Ausdruck dessen, was ein Volk erträgt."
Kurt Tucholsky, * 09.01.1890 † 21.12.1935, deutscher Journalist und Schriftsteller