Natur

Zitate über Natur, Landschaft und Jahreszeiten

160 Zitate und Sprüche

"Wenn man sich nicht ändert, arbeitet man gegen die Natur."
Vincent Willem van Gogh, * 30.03.1853 † 29.07.1890, niederländischer Maler
"Es gibt keinen günstigen Wind für den,
der nicht weiß, in welche Richtung er segeln will."
Wilhelm Nikolaus Alexander Friedrich Karl Heinrich von Oranien-Nassau, * 04.09.1840 † 11.06.1879, Prinz von Oranien-Nassau, Prinz der Niederlande
"Und sind die Blumen abgeblüht, so brecht der Äpfel goldne Bälle!
Hin ist die Zeit der Schwärmerei, nun schätzet endlich das Reelle."
Hans Theodor Woldsen Storm, * 14.09.1817 † 04.07.1888, deutscher Schriftsteller, Lyriker und Autor
"Seht ihr den Mond dort stehen?
Er ist nur halb zu sehen und ist doch rund und schön.
So sind wohl manche Sachen, die wir getrost belachen,
weil unsere Augen sie nicht sehen."
Matthias Claudius, * 15.08.1740 † 21.01.1815, deutscher Dichter und Journalist
"Man sucht Zurückgezogenheit auf dem Lande, am Meeresufer, im Gebirge,
und auch du hast die Gewohnheit, dich lebhaft danach zu sehnen.
Aber das ist bloß Unwissenheit und Schwachheit,
da es dir ja freisteht, dich zu jeder dir beliebigen Stunde in dich selbst zurückzuziehen.
Es gibt für den Menschen keine ruhigere und ungestörtere Zufluchtstätte als seine eigene Seele.
Halte recht oft solch stille Einkehr und erneuere so dich selbst."
Mark Aurel, * 26.04.0121 † 17.03.0180, von 161 - 180 römischer Kaiser, mit seiner Regierungszeit endete eine lange Phase der Stabilität des Römischen Reiches
"Astern blühen schon im Garten, schwächer trifft der Sonnenstrahl.
Blumen, die den Tod erwarten durch des Frostes Henkerbeil.
Herbstes Freuden, Herbstes Trauer, welke Rosen, reife Frucht."
Detlev von Liliencron, * 03.06.1844 † 22.07.1909, hieß eigentlich Friedrich Adolf Axel Freiherr von Liliencron und war ein deutscher Lyriker, Prosa- und Bühnenautor
"Zart ist der Faden der Freundschaft,
doch unzertrennlich wie jene Kette, die Himmel und Meer und die Gestirne umschlingt,
aber auch dehnbar wie Gold,
er windet in lieblichen Knoten selbst um die Freunde sich leicht, welche das Schicksal getrennt."
Novalis, * 02.05.1772 † 25.03.1801, hieß eigentlich Georg Friedrich Philipp Freiherr von Hardenberg und war ein deutscher Schriftsteller, Philosoph und Bergbauingenieur
Jedesmal wenn dich Unglück trifft, pflanze einen Baum;
der Schatten eines Wäldchens wird dich bald erfreuen.
Sprichwort aus Arabien
"Die Liebe ist der Stoff, den die Natur gewebt und die Phantasie bestickt hat.
Die Leidenschaft verhält sich zum Hunger wie der Heißhunger zum Appetit."
Voltaire, 1694 - 1778, hieß eigentlich François Marie Arouet, französischer Autor
"Immer gleich zu reagieren ist das Kennzeichen der Schwäche.
Jenes innere Crescendo der Empfindungen ist die Eigenheit energischer Naturen."
Karl Wilhelm Friedrich von Schlegel, * 10.03.1772 † 12.01.1829, deutscher Kulturphilosoph, Philosoph, Kritiker, Literaturhistoriker und Übersetzer
"Die romantische Poesie ist eine progressive Universalpoesie.
Ihre Bestimmung ist nicht bloß, alle getrennten Gattungen der Poesie wieder zu vereinigen und
die Poesie mit der Philosophie und Rhetorik in Berührung zu setzen.
Sie will und soll auch Poesie und Prosa, Genialität und Kritik,
Kunstpoesie und Naturpoesie bald mischen, bald verschmelzen,
die Poesie lebendig und gesellig und das Leben und die Gesellschaft poetisch machen."
Karl Wilhelm Friedrich von Schlegel, * 10.03.1772 † 12.01.1829, deutscher Kulturphilosoph, Philosoph, Kritiker, Literaturhistoriker und Übersetzer
"Wie überlegen wirkt doch Natürlichkeit. Ich kenne keinen Menschen,
der mich beeindruckt und der sich nicht stets einfach und natürlich gibt.
Gekünsteltes Verhalten ist unweigerlich ein Zeichen von Unsicherheit."
Charles-Maurice de Talleyrand-Périgord, * 02.02.1754 † 17.05.1838, französischer Staatsmann und Diplomat
"Von erloschenen Sternen fällt der Strahl immer noch wie einst auf Berg und Tal.
Und so leuchten mir noch aus der Ferne meiner Jugend längst erlosch`nen Sterne."
Julius Carl Reinhold Sturm, * 21.07.1816 † 02.05.1896, deutscher Dichter der Spätromantik, Pfarrer von Bad Köstritz
"Dies ist der Jugend edelster Beruf:
Die Welt, sie war nicht, eh ich sie erschuf!
Die Sonne führt ich aus dem Meer herauf;
mit mir begann der Mond des Wechsels Lauf.
Da schmückte sich der Tag auf meinen Wegen,
die Erde grünte, blühte mir entgegen.
Auf meinen Wink, in jener ersten Nacht,
entfaltete sich aller Sterne Pracht."
Johann Wolfgang von Goethe, * 28.08.1794 † 22.03.1832, deutscher Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann
"Steckrüben sollte man nie von Hand pflücken, weil sie dabei leicht beschädigt werden können.
Viel besser ist es, einen Jungen in den Baum steigen zu lassen, um sie herunterzuschütteln."
Mark Twain, 1835 - 1910, hieß eigentlich Samuel Langhorne Clemens, US-amerikanischer Schriftsteller
"Und ist die Not der Freunde noch so groß,
Zuerst da denken wir ans eigne Los,
Indessen die Natur - da haben wir`s bequem -
Uns richtet alles denkbar angenehm."
Jonathan Swift, * 30.11.1667 † 19.10.1745, irischer Schriftsteller und Satiriker
"Die Höhe unseres Ehrgeizes erreichen zu wollen gleicht dem Versuch, den Regenbogen zu berühren.
In dem Maße, wie wir vordringen, weicht er zurück."
Edmund Burke, * 12.01.1729 † 09.07.1797, englischer Schriftsteller, Staatsphilosoph und Politiker
"Wer mit goldenen Flügeln zu nah sich zur Sonne emporschwingt,
bringt sie zum Schmelzen und macht sein eigenes Glück zuschanden."
William Shakespeare, * 23.04.1564 † 23.04.1616, englischer Dichter und Dramatiker
"Die Tiere fühlen, wo ihre Gaben liegen: Ein Bär wird nicht versuchen zu fliegen,
ein lahmend Pferd bleibt stehn und sinnt, bevor es die fünffache Hürde nimmt,
ein Hund weicht instinktiv zur Seit`, ist ihm der Graben zu tief und breit,
der Mensch indes scheint uns die einzige Kreatur, die, von Narrheit gelenkt, bekämpft die Natur,
der, wenn sie mahnend ruft: "Laß ab!", sich starren Sinnes gräbt sein Grab,
und wider seinen Genius ringt, ihm töricht seinen Plan aufzwingt."
Jonathan Swift, * 30.11.1667 † 19.10.1745, irischer Schriftsteller und Satiriker
"Krankheit verabsäumt jeden Dienst, zu dem Gesundheit ist verpflichtet.
Wir sind nicht wir, wenn die Natur, im Druck, die Seele zwingt, zu leiden mit dem Körper."
William Shakespeare, * 23.04.1564 † 23.04.1616, englischer Dichter und Dramatiker