Geld

Gedanken über Geld, Reichtum und Armut

107 Zitate und Sprüche

"Man nennt den Beruf des Advokaten einen ehrenhaften, einen Beruf, bei dessen Ausübung man für jeden lügt, der dafür zahlt, verleugnend die Armut um des Lohnes des Reichen willens; verleugnend das Recht, weil er das Unrecht verteidigt."
William Makepeace Thackeray, * 18.07.1811 † 24.12.1863, englischer Schriftsteller, Romancier
"Eine Regierung muß sparsam sein, weil das Geld, das sie erhält, aus dem Blut und Schweiß ihres Volkes stammt. Es ist gerecht, daß jeder einzelne dazu beiträgt, die Ausgaben des Staates tragen zu helfen. Aber es ist nicht gerecht, daß er die Hälfte seines jährlichen Einkommens mit dem Staate teilen muß."
Friedrich II., 1712 - 1786, König in und von Preußen, Kurfürst und Markgraf von Brandenburg
"Jeder Reiche, der dem Armen den Mund stopfen will, redet von Sachlichkeit."
Gilbert Keith Chesterton, 1874 - 1936, englischer Buchautor und Journalist
"Die Menschen sind tausendmal mehr bemüht, sich Reichtum als Geisteshaltung zu erwerben, während doch ganz gewiss, was man ist, viel mehr zu unserem Glücke beiträgt, als was man hat."
Arthur Schopenhauer, * 22.02.1788 † 21.09.1860, deutscher Philosoph, Autor und Hochschullehrer
Geld macht nicht glücklich, aber man wird besser mit dem Unglück fertig, wenn man nicht arm ist.
Arbeite, als bräuchtest du kein Geld;
liebe, als wärst du nie verletzt worden;
tanze, als würde niemand zuschauen!
Wer nichts weiter tut als Geld verdienen,
verdient auch nichts weiter als Geld!
Wenn ein Mensch behauptet, mit Geld lasse sich alles erreichen,
darf man sicher sein, daß er nie welches gehabt hat.
"Ein reicher Mann ist oft nur ein armer Mann mit sehr viel Geld."
Aristoteles, 384 - 322 v.Chr., griechischer Philosoph, er beeinflusste u.a. Wissenschaftstheorie, Logik, Biologie, Physik, Ethik, Dichtungstheorie und Staatslehre
"Mache das Geld zu deinem Gott und es wird dich quälen wie der Teufel.."
Henry Fielding, * 22.04.1707 † 08.10.1754, englischer Romanautor, Satiriker, Dramatiker, Journalist und Jurist
"Die Hand die gibt steht über der Hand die nimmt. Geld kennt keine Loyalität. Finanziers sind ohne Patriotismus und ohne Anstand. Ihr einziges Ziel ist der Gewinn."
Napoleon Bonaparte, * 15.08.1769 † 05.05.1821, französischer General, Staatsmann und Kaiser
"Die Macht des Geldes beutet eine Nation in Friedenszeiten aus und verschwört sich gegen sie in Kriegszeiten. Sie ist despotischer als eine Monarchie, unverschämter als eine Autokratie und egoistischer als eine Bürokratie."
Abraham Lincoln, * 12.02.1809 † 15.04.1865, Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika
"Millionen von Mark müssen noch in Deutschland sein, die nur darauf warten, den Besiegten entrissen zu werden. Wir brauchen keine Angst zu haben. Deutschland wird zahlen können. Wir werden Deutschland sein Geld abpressen und so selber größer und fetter werden. Also los aufs Ziel mit erneuter Kraft! Gold winkt dem Sieger! Deutschland kann uns zahlen! Zwingen wir es dazu."
John Bull, in den breiten Massen gelesenes englisches Wochenblatt, 1917, zitiert in: Dr.jur. W. Schocken: "Wie soll Frieden werden? Äußerungen englischer, französischer und amerikanischer Staatsmänner zu deutschen Vergleic
Gegenwärtig lebt eine kleine Minderheit von Bankiers von den Profiten der Aufbewahrung veruntreuter Gelder.
"Während die Rüstungsausgaben 2007 weltweit bei 1.339 Milliarden US-Dollar lagen und damit im Vergleich zu 2006 um sechs Prozent gestiegen sind, sind die Ausgaben für Entwicklungshilfe und Armutsbekämpfung weltweit auf rund 104 Milliarden US-Dollar gesunken. Das entspricht einem Rückgang von rund 8,4 Prozent."
Quellen: SIPRI und OECD DAC
"Die besten Dinge im Leben sind nicht die, die man für Geld bekommt."
Albert Einstein, 1879 - 1955, US-schweizerischer Physiker deutsch-jüdischer Abstammung
"Es stimmt, dass Geld nicht glücklich macht.
Allerdings meint man damit das Geld der Anderen."
George Bernard Shaw, * 26.07.1856 † 02.11.1950, irischer Dramatiker, Schriftsteller und Nobelpreisträger
"Einen Menschen zum Menschen erziehen zu wollen, ist eitel menschlicher Kram, zum Menschen ist er von Gott geschaffen, daß aber die Seinen ihm den ganzen geschichtlichen Reichtum, den sie überkommen und gesammelt haben, als gute Hausväter […] treulich überliefern, das ist Erziehung."
Carl Joachim Friedrich Ludwig von Arnim, 1781 - 1831, deutscher Schriftsteller, in: "Der Weingarten"
"So bereitet der Souverän, nachdem er jeden einzelnen der Reihe nach in seine gewaltigen Hände genommen und nach Belieben umgestaltet hat, seine Arme über die Gesellschaft als Ganzes; er bedeckt ihre Oberfläche mit einem Netz kleiner, verwickelter, enger und einheitlicher Regeln, das nicht einmal die originellsten Geister und stärksten Seelen zu durchdringen vermögen, wollen sie die Menge hinter sich lassen; er bricht den Willen nicht, sondern er schwächt, beugt und leitet ihn; er zwingt selten zum Handeln, er steht vielmehr ständig dem Handeln im Weg."
Charles Alexis Henri Maurice Clérel de Tocqueville, 1805 - 1859, französischer Publizist, Politiker und Historiker, Begründer der vergleichenden Politikwissenschaft, in seinem Werk "Über die Demokratie in Amerika"