Wandel

Zitate über Wandel, Veränderung und Fortschritt

51 Zitate und Sprüche

"Wir sind ein Teil der Erde.
Jeder Teil ist meinem Volk heilig.
Jede glitzernde Tannennadel, jeder sandige Strand, jeder Nebel in den dunklen Wäldern, jede Lichtung, jedes summende Insekt ist heilig in den Gedanken und Erfahrungen meines Volkes.
Der Saft, der in den Bäumen steigt, trägt die Erinnerung des roten Mannes.
Die Toten der Weissen vergessen das Land ihrer Geburt, wenn sie fortgehen, um unter den Sternen zu wandeln.
Unsere Toten vergessen diese wunderbare Erde nie – denn sie ist des roten Mannes Mutter...
Wir wissen
Noah Seattle, 1786 - 1866, amerikanischer Häuptling der Suquamish und Duwamish, in seiner Rede anläßlich einer Landübergabe an Gouverneur Stevens im Jahr 1855
"Jetzt ist es der Mensch, der scheitert, weil er mit dem Fortschritt seiner eigenen Zivilisation nicht Schritt halten kann."
José Ortega y Gasset, 1883 - 1955, spanischer Philosoph, Soziologe und Essayist, in: "Der Aufstand der Massen"
"Aller Fortschritt beruht auf dem allgemeinen inneren Wunsch eines jeden Organismus, über sein Einkommen hinaus zu leben."
Samuel Butler, * 04.12.1835 † 18.06.1902, englischer Schriftsteller, Komponist, Philologe, Maler und Gelehrter
"Entweder, es kommt das, wovor wir seit vielen Jahren warnen, daß die Bundestagsparteien ihr Wahlvolk austauschen, weil die Wähler es versäumt haben, die Politiker auszutauschen, oder das deutsche Volk besinnt sich endlich: Keine Wählerstimme mehr den für diese Entwicklung verantwortlichen Bundestagsparteien!"
Herkunft unbekannt, Unabhängige Nachrichten, Ausgabe 07/2001
"Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte, solange es noch ein unglückliches Kind auf Erden gibt."
Albert Einstein, 1879 - 1955, US-schweizerischer Physiker deutsch-jüdischer Abstammung
Wenn der Wind des Wandels weht, bauen die einen Mauern, die anderen Windmühlen.
Sprichwort aus China
Wer nichts verändern will, wird auch das verlieren, was er bewahren möchte.
Herkunft unbekannt
"Solange der Geist sich nicht wandelt, ist jede äußere Wandlung nichtig."
Walter Whitman, * 31.05.1819 † 26.03.1892, US-amerikanischer Dichter, gilt als Mitbegründer der modernen amerikanischen Dichtung
"Der eine wartet, daß die Zeit sich wandelt,
der andere packt sie kräftig an und handelt."
Dante Alighieri, † 14.09.1321, italienischer Dichter
"Geben und Nehmen - ein Gesetz aller Entwicklung."
Christian Otto Josef Wolfgang Morgenstern, 1871 - 1914, deutscher Dichter, Schriftsteller und Übersetzer
"Ich werde auf dieser Welt nur einmal wandern.
Wenn ich etwas Gutes tun oder einem menschlichen Wesen oder stummen Tiere etwas Liebes erweisen kann, soll es daher gleich geschehen.
Ich soll es nicht hinausschieben oder ungetan lassen, denn ich werde diesen Weg nie wieder wandeln."
John Galsworthy, 1867 - 1933, englischer Schriftsteller, Literaturnobelpreisträger 1932
"Frei sind wir, wenn unserer Sehnsucht Genugtuung geschehen darf, alles was wir tun, zum Besten des Vaterlandes zu tun, selbständig aber und freiwillig, uns als einen Teil des Ganzen zu bewahren und, indem wir fortschreiten, seinen Fortschritt zugleich zu befördern. Dies Gefühl muß stärker sein als jedes andere."
Herman Friedrich Grimm, * 06.01.1828 † 16.06.1901, deutscher Kunsthistoriker und Publizist, Sohn von Wilhelm Grimm
"Ohne Freiheit gibt es keinen Fortschritt."
Rudolf Karl Gottschall, * 30.09.1823 † 21.03.1909, deutscher Dramatiker, Epiker, Erzähler, Literarhistoriker und Kritiker
"Leben heißt sich wandeln und vollkommen sein heißt, sich oft gewandelt zu haben."
John Henry Kardinal Newman, * 21.02.1801 † 11.08.1890, englischer katholischer Pfarrer und Dozent der Theologie
"Jede Zensur existiert, um zu verhindern, daß irgendwer gegenwärtige Vorstellungen und existierende Einrichtungen in Frage stellt. Jeder Fortschritt wird in Gang gebracht durch das Infragestellen vorhandener Vorstellungen, und ausgeführt durch Verdrängen von existierenden Einrichtungen. Folglich ist die erste Bedingung für den Fortschritt die Beseitigung der Zensur."
George Bernard Shaw, * 26.07.1856 † 02.11.1950, irischer Dramatiker, Schriftsteller und Nobelpreisträger
"Alle Veränderungen, sogar die meistersehnten, haben ihre Melancholie. Denn was wir hinter uns lassen, ist ein Teil unserer selbst. Wir müssen einem Leben Lebewohl sagen, bevor wir in ein anderes eintreten können."
Anatole France, * 16.04.1844 † 12.10.1924, hieß eigentlich François Anatole Thibault und war ein französischer Schriftsteller
Für Wunder muss man beten, für Veränderungen muss man arbeiten!
"Überhaupt hat der Fortschritt an sich, dass er viel größer ausschaut, als er wirklich ist."
Johann Nepomuk Eduard Ambrosius Nestroy, 1801 - 1862, österreichischer Schauspieler, Sänger, Dramatiker und Satiriker
"Schöpferische Unruhe schaffen, dies allein ist jedes neugeformten Gedankens Probe und Pflicht. Auch der Übertreiber und gerade er treibt vorwärts. Auch der Irrtum fördert durch seinen Radikalismus den Fortschritt. Wahr oder falsch, Treffer oder Niete - jeder Glaube erweitert die Grenzen und verschiebt die Gemarkungen unserer geistlichen Welt."
Stefan Zweig, 1881 - 1942, österreichischer Schriftsteller