Krieg

Zitate über Krieg, Kampf, Waffen und Feindschaft

94 Zitate und Sprüche

"Krieg ist Gottes Art, den Amerikanern Geographie beizubringen."
Ambrose Gwinnett Bierce, * 24.06.1842 † 30.11.1913, US-amerikanischer Schriftsteller, Journalist und Lebenskünstler
"Selbstverständlich können gewaltsame Konflikte vermieden werden. Ausser unseren volksnahen Politikern und der profitierenden Wirtschaft schreit ja niemand täglich nach Krieg."
Mona Lisa (von Schutzkreis.de) in einem Kommentar
"Einbildungskraft ist die einzige Waffe im Krieg gegen die Wirklichkeit."
Jules Achille de Gaultier de Laguionie, 1858 - 1942, Philosoph
"Nicht wer zuerst nach den Waffen greift, verursacht einen Aufruhr, sondern wer die Ursache dafür geschaffen hat."
Niccolò di Bernardo dei Machiavelli, 1469 - 1527, italienischer Politiker, Diplomat, Philosoph, Geschichtsschreiber und Dichter
"Ein Politiker teilt die Menschheit in zwei Klassen ein: Werkzeuge und Feinde."
Friedrich Wilhelm Nietzsche, * 15.10.1844 † 25.08.1900, deutscher Philosoph, Dichter und klassischer Philologe
"Diesen Schandfleck der Zivilisation sollte man so schnell wie möglich zum Verschwinden bringen - Heldentum auf Kommando, sinnlose Gewalt und leidige Vaterländerei - wie glühend hasse ich sie, wie gemein und verächtlich erscheint mir der Krieg, ich möchte mich lieber in Stücke schlagen lassen, als mich an so einem elenden Tun beteiligen."
Albert Einstein, 1879 - 1955, US-schweizerischer Physiker deutsch-jüdischer Abstammung
Ganz gleich was für ein großer Krieger er ist,
kein Häuptling kann die Schlacht ohne seine Indianer gewinnen.
"Habt Ehrfurcht vor dem Baum, er ist ein einziges großes Wunder, und euren Vorfahren war er heilig.
Die Feindschaft gegen den Baum ist ein Zeichen von Minderwertigkeit eines Volkes und von niederer Gesinnung des einzelnen."
Friedrich Wilhelm Heinrich Alexander von Humboldt, * 14.09.1769 † 06.05.1859, Naturforscher, Forschungsreisender, Mitbegründer der Geographie als empirischer Wissenschaft
"Den ungerechtesten Frieden finde ich immer noch besser als den gerechtesten Krieg."
Marcus Tullius Cicero, 106 - 43 v.Chr., römischer Politiker, Anwalt und Philosoph
Sie gehen in den Krieg für den Frieden, machen Liebe mit Hass, töten um Leben zu retten, fühlen sich nicht sicher und umringen sich deshalb mit Gefahr. Wie kann man Leben schaffen basierend nur auf dem Tod?
"Die Macht des Geldes beutet eine Nation in Friedenszeiten aus und verschwört sich gegen sie in Kriegszeiten. Sie ist despotischer als eine Monarchie, unverschämter als eine Autokratie und egoistischer als eine Bürokratie."
Abraham Lincoln, * 12.02.1809 † 15.04.1865, Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika
Die grössten Verbrechen werden durch Staaten selber gemacht und dann einem beliebigen "Feind" angehängt, den man dann ungeniert verfolgen kann.
Sie sagen, der Terrorismus muss bekämpft werden und produzieren ihn selber! Sie sagen, Atomwaffen müssen bekämpft werden und haben sie selber! Sie sagen, Diktaturen müssen bekämpft werden und sind selber eine! Sie sagen, Demokratie muss verbreitet werden und bauen sie bei sich ab! Sie sagen, sie wollen Frieden und verbreiten aber Krieg! Sie sagen, sie kämpfen für Menschenrechte und foltern ohne Reue! An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen!!!
"Es ist eine alte Wahrheit, dass man in der Politik oft vom Feinde lernen muss."
Wladimir Iljitsch Uljanow Lenin, * 10.07.1870 † 21.01.1924, kommunistischer Politiker, marxistischer Theoretiker, gilt als Begründer der Sowjetunion
"Der gefährlichste Feind der Wahrheit ist die kompakte Majorität."
Henrik Johan Ibsen, 1828 - 1906, norwegischer Schriftsteller und Dramatiker
"Ich will den Frieden - und ich werde alles daransetzen, um den Frieden zu schließen. Noch ist es nicht zu spät. Dabei werde ich bis an die Grenzen des Möglichen gehen, soweit es die Opfer und Würde der deutschen Nation zulassen. Ich weiß mir Besseres als Krieg! Allein, wenn ich an den Verlust des deutschen Blutes denke - es fallen ja immer die Besten, die Tapfersten und Opferbereitesten, deren Aufgabe es wäre, die Nation zu verkörpern, zu führen."
Adolf Hitler, * 20.04.1889 † 30.04.1945, deutscher Politiker, Reichskanzler des Deutschen Reiches, nach Beendigung des Frankreich-Feldzuges in einem Gespräch mit seinem Architekten Prof. Hermann Giesler, zitiert in Giesler: "Ein anderer Hitler", Seite 395
"Der Krieg [d.h. der erste Weltkrieg] ist der bewunderungswürdigste Kreuzzug, der jemals von Menschen unternommen worden ist... Die Vereinigten Staaten sind fest entschlossen, im Kriege bis zum Ende durchzuhalten, und keinen Frieden zu schließen, der die Karte Europas, wie sie heute besteht, zur Grundlage haben würde."
Samuel Gompers, * 27.01.1850 † 13.12.1924, amerikanischer Gewerkschaftsführer, zitiert nach "Vorwärts" vom 29.4.1918
"Die Welt würde gesunden, wenn am Ende des Krieges ein Deutscher ein so seltenes Ding geworden wäre wie eine Schlange in Irland oder ein wilder Tiger in England."
"Financial News", 30. Oktober 1915
"Die glücklichen Sklaven sind die erbittertsten Feinde der Freiheit."
Marie von Ebner-Eschenbach, * 13.09.1830 † 12.03.1916, österreichische Schriftstellerin
"Hüte dich vor dem Anführer, der die Kriegstrommeln schlägt, um die Bürger in patriotische Glut zu versetzen, denn Patriotismus ist in der Tat ein doppelschneidiges Schwert. Er macht das Blut so kühn, wie er den Verstand einengt. Und wenn das Schlagen der Kriegstrommeln eine fiebrige Höhe erreicht hat und das Blut vor Haß kocht und der Verstand ausgeschaltet ist, braucht der Anführer die Rechte der Bürger nicht einmal außer Kraft zu setzen. Die Bürger, von Angst erfaßt und geblendet durch Patriotismus, werden alle ihre Rechte dem Führer unterordnen
Gaius Julius Cäsar, 100 - 44 v.Chr., römischer Staatsmann, Feldherr und Autor