Tod

Zitate über Tod, Sterben und Vergänglichkeit

90 Zitate und Sprüche

"Ist dem zu helfen, der die Augen einmal ins Leben aufgeschlagen hat?
- er ist geboren, und muß die Welt anschauen,
mit Schlechtem und mit Rechtem, bis in den Tod."
Bettina von Arnim, * 04.04.1785 † 20.01.1859, hieß eigentlich Elisabeth Catharina Ludovica Magdalena Brentano und war eine deutsche Schriftstellerin und bedeutende Vertreterin der deutschen Romantik
"Nur Liebe überbrückt die Kluft, die zwischen Sein und Nichtsein droht,
daß, wie gepflückter Blumen Duft, doch etwas überlebt den Tod."
Friedrich Martin von Bodenstedt, * 22.04.1819 † 18.04.1892, deutscher Schriftsteller
"Eine Nation aber ist die Summe des Geistes sämtlicher ausgezeichneter Männer und Weiber. Wer will sich nun vermessen, diesen Geist polizeilich-pädagogisch zu bevormunden? Und wer in aller Welt soll denn die ungeschminkte nackte Wahrheit erfahren, wenn nicht er? Soll eine ganze Nation mit einem Scheuleder von der Wiege zum Grabe pilgern wie ein Mädchenpensionat hinter einer Gouvernante?"
Carl Friedrich Georg Spitteler, * 24.04.1845 † 29.12.1924, Schweizer Dichter und Schriftsteller, Kritiker und Essayist
"Ich habe lange genug an der offenen Tür des Todes gestanden; es wird Zeit hinauszutreten und sie hinter mir zuzumachen."
Friedrich Wilhelm Christian Carl Ferdinand von Humboldt, * 22.06.1767 † 08.04.1835, deutscher Gelehrter, Staatsmann und Mitbegründer der Universität Berlin, letzte Worte, als er in den Armen seines Bruders starb
"Denn wem sich der Mensch widmet, zu dem gelangt er nach dem Tode."
Friedrich Wilhelm Christian Carl Ferdinand von Humboldt, * 22.06.1767 † 08.04.1835, deutscher Gelehrter, Staatsmann und Mitbegründer der Universität Berlin, in: "Über die unter dem Namen Bhagavad-Gita bekannte Episode des Maha-Bharata", S.39
"Der Tod einer Mutter ist der erste Kummer, den man ohne sie beweint."
Jean-Antoine Petit-Senn, 1792 – 1870, französischer Dichter
"Wir sind ein Teil der Erde.
Jeder Teil ist meinem Volk heilig.
Jede glitzernde Tannennadel, jeder sandige Strand, jeder Nebel in den dunklen Wäldern, jede Lichtung, jedes summende Insekt ist heilig in den Gedanken und Erfahrungen meines Volkes.
Der Saft, der in den Bäumen steigt, trägt die Erinnerung des roten Mannes.
Die Toten der Weissen vergessen das Land ihrer Geburt, wenn sie fortgehen, um unter den Sternen zu wandeln.
Unsere Toten vergessen diese wunderbare Erde nie – denn sie ist des roten Mannes Mutter...
Wir wissen
Noah Seattle, 1786 - 1866, amerikanischer Häuptling der Suquamish und Duwamish, in seiner Rede anläßlich einer Landübergabe an Gouverneur Stevens im Jahr 1855
"Manche Menschen haben soviel Angst vor dem Sterben, daß sie nie zu leben beginnen."
Henry Jackson van Dyke, 1852 - 1933, amerikanischer Geistlicher
"Wäre kein Schmerz in der Welt, so würde der Tod alles aufreiben. Wenn mich eine Wunde nicht schmerzte, würde ich sie nicht heilen, und daran würde ich sterben."
Ewald Christian von Kleist, * 07.03.1715 † 24.08.1759, deutscher Dichter und preußischer Offizier
"Wer flieht, kann später wohl noch siegen! / Ein toter Mann bleibt ewig liegen."
Samuel Butler, * 08.02.1612 † 25.09.1680, englischer Dichter
"Für sich selbst ist jeder unsterblich; er mag wissen, dass er sterben muss, aber er kann nie wissen, dass er tot ist."
Samuel Butler, * 04.12.1835 † 18.06.1902, englischer Schriftsteller, Komponist, Philologe, Maler und Gelehrter
"Man eilt herbei, um die Unglücklichen zu betrachten, man bildet eine Gasse oder stellt sich an die Fenster, um die Züge und die Haltungen eines Menschen zu beobachten, der zum Tode verurteilt ist und weiß, dass er sterben muss: eitle, bösartige, unmenschliche Neugierde!"
Jean de la Bruyère, * 16.08.1645 † 10.05.1696, französischer Schriftsteller
"Es gibt für den Menschen nur drei Ereignisse: Geburt, Leben und Tod. Der Geburt ist er sich nicht bewusst, der Tod ist ihm ein Schmerz, und er vergisst zu leben."
Jean de la Bruyère, * 16.08.1645 † 10.05.1696, französischer Schriftsteller
"Der einzige Weg, die Zerstörung unseres Heims aufzuhalten, ist die Geburtsrate zu senken oder die Sterberate zu erhöhen. Es bringt nichts, einige ausgewählte Leute umzubringen. Das ist Einzelhandel. Der einfache Behelf ist biologische Kriegführung."
Herkunft unbekannt, Earth First Journal, zitiert von Lynn Wallis in "Vital Speeches of the Day," November 1991
"Die Schlacht um die Menschheit zu ernähren ist vorbei. In den 70ern wird die Welt Hungersnöte erleben. Hunderte von Millionen Menschen werden sterben trotz der eingeleiteten Notfallprogramme. Bevölkerungskontrolle ist die einzig richtige Antwort."
Paul Ehrlich, * 14.03.1854 † 20.08.1915, deutscher Chemiker, Arzt, Serologe und Immunologe, in seinem Buch "The Population Bomb", 1968
"Der Bericht über meinen Tod wurde stark übertrieben."
Mark Twain, 1835 - 1910, hieß eigentlich Samuel Langhorne Clemens, US-amerikanischer Schriftsteller, im "New York Journal" vom 2.6.1897
"Eine gute Tat getan zu haben,
beschützt wie eine Götterhand den Menschen,
führt ihn durch Unheil ruhig bis hin zum Tode."
Leopold Schefer, * 30.07.1784 † 13.02.1862, war ein zu Lebzeiten sehr bekannter deutscher Dichter und Komponist mit dem Pseudonym Pandira
"Ich wünsche ein edles, kühnes, freidenkendes Volk zu beherrschen,
ein Volk, das Macht und Freiheit hätte, zu denken und zu handeln, zu schreiben und zu sprechen, zu siegen oder zu sterben."
Friedrich II., 1712 - 1786, König in und von Preußen, Kurfürst und Markgraf von Brandenburg
"Der Knechtsdienst tötet, aber gerechter Krieg macht jede Seele lebendig. Das gibt dem Golde die Farbe der Sonne, daß man es ins Feuer wirft! Das gibt erst dem Menschen seine ganze Jugend, daß er Fesseln zerreißt. . . ."
Johann Christian Friedrich Hölderlin, * 20.03.1770 † 07.07.1843, deutscher Lyriker