Tod

Zitate über Tod, Sterben und Vergänglichkeit

90 Zitate und Sprüche

"Die meisten Kranken sterben nicht an ihrer Krankheit, sondern durch die Medikamente, die man ihnen aufzwingt."
Jean-Baptiste Molière, * 14.01.1622 † 17.02.1673, französischer Schauspieler, Theaterdirektor und Dramatiker
"Hier ruht ein Arzt, ein Mann voll Wißbegier,
im Studium wollte er nie Ruhe haben,
drum ist er auch nach seinem Tode hier
noch zwischen seinen Werken all begraben."
Ignaz Franz Castelli, * 06.03.1781 † 05.02.1862, österreichischer Dichter und Dramatiker
"Ein Feind, den man zu Grabe trägt, ist nicht schwer."
Victor-Marie Hugo, * 26.02.1802 † 22.05.1885, französischer Schriftsteller
"Es sterben viel weniger Menschen an der Schwindsucht als an der Systemsucht der Ärzte.
Das ist gewiß die traurigste aller Todesarten, wenn man an einer Krankheit stirbt, die ein anderer hat."
Carl Ludwig Börne, * 06.05.1786 † 12.02.1837, deutscher Journalist, Literatur- und Theaterkritiker
"Als Veitin sterbend lag, sprach Veit anstatt von Leide
von einer zweiten Ehe - und sie genaß vor Neide."
Johann Christoph Friedrich Haug, * 19.03.1761 † 30.01.1829, deutscher Beamter, Lyriker und Autor
"Der Körper ist das Grab der Seele."
Platon, 428 - 347 v.Chr., antiker griechischer Philosoph aus Athen
"Ich machte mir Sorgen, weil ich als einer der bedeutenden Autoren genannt wurde.
Sie haben nämlich die traurige Angewohnheit auszusterben.
Chaucer ist tot, Spencer ist tot, ebenso Milton, ebenso Shakespeare, und ich fühle mich auch nicht sehr wohl."
Mark Twain, 1835 - 1910, hieß eigentlich Samuel Langhorne Clemens, US-amerikanischer Schriftsteller
"Ein andrer Bürger zieht vor, mit dem Tod zu spielen und Gesundheit in kleinen Teilchen zu kaufen, den Tod durch Bestechung mit Zuckerpillen fernzuhalten. Bald ist er im Grab und der ganze Zucker wird wieder aus ihm herausgespielt. Dieser Bürger verließ sich auf die Homöopathie und suchte einen homöopathischen Arzt, einen Freund des Todes, auf."
Mark Twain, 1835 - 1910, hieß eigentlich Samuel Langhorne Clemens, US-amerikanischer Schriftsteller
"Die deutsche Sprache sollte sanft und ehrfurchtsvoll zu den toten Sprachen abgelegt werden,
denn nur die Toten haben die Zeit, diese Sprache zu lernen."
Mark Twain, 1835 - 1910, hieß eigentlich Samuel Langhorne Clemens, US-amerikanischer Schriftsteller
"Ehrlichkeit ist das Einzige, was höher steht als Leben, Liebe, Tod, als alles andere. Sie allein ist beständig."
Katherine Mansfield, * 14.10.1888 † 09.01.1923, wurde als Kathleen Mansfield Beauchamp geboren und war eine neuseeländisch-britische Schriftstellerin
"Der Gedanke an den Tod betrügt uns, denn er läßt uns vergessen zu leben."
Luc de Clapiers, Marquis de Vauvenargues, 1715 - 1747, französischer Philosoph, Moralist und Schriftsteller
"Undank gräbt tiefer als des Totengräbers Spaten."
Franz Grillparzer, * 15.01.1791 † 21.01.1872, österreichischer Schriftsteller
"Das Leben lebt erst jenseits des Grabes."
Edward Young, * 03.07.1683 † 05.04.1765, englischer Dichter
"Was ist unser Leben als eine Reihe von Präludien zu jenem unbekannten Lied,
dessen erste feierliche Note der Tod anschlägt?"
Alphonse Marie Louis Prat de Lamartine, * 21.10.1790 † 28.02.1869, französischer Dichter, Schriftsteller und Politiker
"Dies eine haltet fest und ungezweifelt im Herzen,
daß dem guten Mann kein Böses begegnet, weder im Leben noch im Tode.
Die Augen der Götter stehen unverwandt über ihm und seine Schicksale offen."
Matthias Claudius, * 15.08.1740 † 21.01.1815, deutscher Dichter und Journalist
"Traurigkeit ist Stille, ist Tod.
Heiterkeit ist Regsamkeit, Bewegung, Leben."
Marie von Ebner-Eschenbach, * 13.09.1830 † 12.03.1916, österreichische Schriftstellerin
"Der gute Mensch stirbt nicht mit seinem Tode,
er lebt weiter, wenn auch sein Körper unter der Erde ist."
Euripides, ca. 480 - 406 v.Chr., klassischer griechischer Dramatiker
"Wohltaten, still und rein gegeben, sind Tote, die im Grabe leben,
sind Blumen, die im Sturm bestehn, sind Sternlein, die nicht untergehn."
Matthias Claudius, * 15.08.1740 † 21.01.1815, deutscher Dichter und Journalist
"Die Erziehungsfrage ist für die jetzige Gesellschaft eine Frage des Lebens oder des Todes."
Ernest Renan, * 27.02.1823 † 02.10.1892, französischer Schriftsteller, Historiker, Archäologe, Religionswissenschaftler und Orientalist
"Alles Glücklichsein ist das eines Kindes im Theater.
Das Alter weiß, wie die Dekoration von hinten aussieht und der Schauspieler zu Hause.
Freilich bleiben die meisten bis zu ihrem Tode große Kinder."
Wilhelm Raabe, * 08.09.1831 † 15.11.1910, deutscher Schriftsteller und Erzähler