Dankbarkeit

Zitate über Dankbarkeit und Undank

70 Zitate und Sprüche

"Die Schlechten sind immer undankbar."
Miguel de Cervantes Saavedra, * 29.09.1547 † 23.04.1616, spanischer Schriftsteller, Autor des Don Quijote
"Ich betrachte den Frühling, als ob er zu mir allein käme, um dankbar zu sein."
Christian Friedrich Hebbel, 1813 - 1863, deutscher Dramatiker und Lyriker
"Je schöner und voller die Erinnerung, desto schwerer ist die Trennung.
Aber die Dankbarkeit verwandelt die Qual der Erinnerung in eine stille Freude.
Man trägt das vergangene Schöne nicht wie einen Stachel, sondern wie ein kostbares Geschenk in sich."
Dietrich Bonhoeffer, 1906 - 1945, lutherischer Theologe, Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus
"Der ist nie recht dankbar gewesen, der aufhört, dankbar zu sein."
Friedrich I. in Preußen, * 11.07.1657 † 25.02.1713, der erste König in Preußen
"Glück und Schmerzlosigkeit müssen wir dankbar annehmen und genießen, aber nie fordern."
Friedrich Wilhelm Christian Carl Ferdinand von Humboldt, * 22.06.1767 † 08.04.1835, deutscher Gelehrter, Staatsmann und Mitbegründer der Universität Berlin
"Die Menschen pflegen denen am dankbarsten zu sein,
die ihnen helfen, sich selbst zu betrügen."
Peter Sirius, 1858 - 1913, deutscher Dichter und Aphoristiker
"Was ist vergeßlicher als Dankbarkeit?"
William Shakespeare, * 23.04.1564 † 23.04.1616, englischer Dichter und Dramatiker
"Jemandem große Verbindlichkeiten schuldig zu sein, hat nichts Unangenehmes,
denn die Dankbarkeit ist eine süße Pflicht.
Nur kleine Verpflichtungen sind quälend."
Franz Grillparzer, * 15.01.1791 † 21.01.1872, österreichischer Schriftsteller
"Nichts zieht den Undank so unausbleiblich nach sich
als Gefälligkeiten, für die kein Dank zu groß wäre."
Gotthold Ephraim Lessing, * 22.01.1729 † 15.02.1781, deutscher Dichter, Dramatiker und Schriftsteller
"Erwarte keine Dankbarkeit, wenn du einem Menschen Gutes tust:
Du hast seine Schwächen aufgedeckt."
Elbert Green Hubbard, * 19.06.1856 † 07.05.1915, amerikanischer Schriftsteller, Essayist, Philosoph und Verleger
"Undank gräbt tiefer als des Totengräbers Spaten."
Franz Grillparzer, * 15.01.1791 † 21.01.1872, österreichischer Schriftsteller
"Die Dankbarkeit der meisten Menschen ist nichts
als eine geheime Begierde nach größeren Wohltaten."
François VI. de La Rochefoucauld, * 15.09.1613 † 17.03.1680, französischer Schriftsteller und philosophischer Aphoristiker
"Fast alle Menschen tragen gerne kleine Verbindlichkeiten ab;
viele empfinden Erkenntlichkeit für größere,
aber fast niemand hat für die großen etwas anderes als Undankbarkeit."
François VI. de La Rochefoucauld, * 15.09.1613 † 17.03.1680, französischer Schriftsteller und philosophischer Aphoristiker
"Nur ausgesprochene Schurken sind wissentlicher Undankbarkeit fähig.
aber jedermann ist fähig zu denken, er habe mehr getan, als der andere verdient,
während der andere denkt, er habe weniger empfangen als er verdiente."
Alexander Pope, * 21.05.1688 † 30.05.1744, englischer Dichter, Übersetzer und Schriftsteller
"Leider läßt sich eine wahrhafte Dankbarkeit mit Worten nicht ausdrücken."
Johann Wolfgang von Goethe, * 28.08.1794 † 22.03.1832, deutscher Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann
"Wer sich viel über Undankbarkeit beschwert, ist ein Taugenichts,
der niemals aus Menschlichkeit, sondern aus Eigennutz anderen gedient hat."
Ewald Christian von Kleist, * 07.03.1715 † 24.08.1759, deutscher Dichter und preußischer Offizier
"Die Welt ist undankbar, sagen viele.
Ich habe noch nicht gefunden, daß sie undankbar sei,
wenn man auf die rechte Art etwas für sie zu tun weiß."
Johann Wolfgang von Goethe, * 28.08.1794 † 22.03.1832, deutscher Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann
"Mancher ist undankbar und hat doch weniger Schuld an seiner Undankbarkeit als sein Wohltäter."
François VI. de La Rochefoucauld, * 15.09.1613 † 17.03.1680, französischer Schriftsteller und philosophischer Aphoristiker
"Undank ist ein arger Gast,
aber an den angetanen Liebesdienst den Freund zu mahnen,
ist so arg wie Undank fast."
Franz Emanuel August Geibel, 1815 - 1884, deutscher Lyriker
"Allzu große Eile, sich von Verbindlichkeiten zu befreien, ist eine Art Undank."
François VI. de La Rochefoucauld, * 15.09.1613 † 17.03.1680, französischer Schriftsteller und philosophischer Aphoristiker