"Angst ist für die Seele ebenso gesund wie ein Bad für den Körper."
Zitate-Schatz
Angst
Gedanken über Angst, Furcht und Sorgen
85 Zitate und Sprüche
"Auf Angst und Schweiß
folgt Ruh und Preis."
"Wer den Tod fürchtet, hat das Leben verloren."
"Ich habe das Register der Krankheiten angesehen und
habe die Sorgen und traurigen Vorstellungen nicht darunter gefunden.
Das ist sehr unrecht."
"Bleibe nicht am Boden heften, frisch gewagt und frisch hinaus!
Kopf und Arm mit heitern Kräften, überall sind sie zuhaus.
Wo wir uns der Sonne freuen, sind wir jeder Sorge los.
Dass wir uns in ihr zerstreuen, darum ist die Welt so groß."
"Gehst du furchtsam und zart mit deinen Leiden um,
so stechen sie heißer als Brennesseln, wenn man sie bloß leise berührt.
Aber gleich ihnen verletzen sie wenig, wenn du sie herzhaft und derb handhabst."
"Man hat beobachtet, daß bei der Pest und anderen Ansteckungskrankheiten
diejenigen am ersten angesteckt wurden, die sich am meisten fürchteten."
"Nur die Ärzte können uns umbringen und bringen uns um, ohne Furcht und ruhigen Fußes,
ohne ein anderes Schwert zu zücken als das des Rezeptes."
"Macht euch soviel zu tun, daß in eurem Gemüt kaum mehr Raum für Sorge bleibt.
Emsige Tätigkeit ist eins der besten Heilmittel."
"Ich machte mir Sorgen, weil ich als einer der bedeutenden Autoren genannt wurde.
Sie haben nämlich die traurige Angewohnheit auszusterben.
Chaucer ist tot, Spencer ist tot, ebenso Milton, ebenso Shakespeare, und ich fühle mich auch nicht sehr wohl."
"Es gibt mancherlei geeigneten Schutz gegen Versuchungen,
aber der sicherste ist die Feigheit."
"Kummer und Sorgen schwellen den Leib auf."
"Wenn wir anfangen, unser Versagen nicht mehr so ernst zu nehmen,
so heißt das, daß wir es nicht mehr fürchten."
"Wer andern gar zu wenig traut, hat Angst an allen Ecken;
wer gar zu viel auf andre baut, erwacht mit Schrecken.
Es trennt sie nur ein leichter Zaun, die beiden Sorgenbrüder;
zu wenig und zu viel Vertrauen sind Nachbarskinder."
"Wie wenig, selbst von sonst redlichen Leuten,
vollkommene Aufrichtigkeit zu erwarten steht, sobald ihr Interesse irgendwie dabei im Spiel ist,
können wir eben daran ermessen, daß wir so oft uns selbst belügen,
wo Hoffnung uns besticht, oder Furcht betört, oder Argwohn uns quält, oder Eitelkeit uns schmeichelt."
"Denke nicht so viel darüber nach, wer für oder gegen dich ist,
verwende lieber all deine Sorge darauf, daß Gott bei allem mit dir ist!"
"Die wahre Ehrfurcht geht niemals aus der Furcht hervor."
"Wehe dem, der ein Kind in Furcht erzieht, und wenn es die Furcht Gottes wäre."
"Wer sich noch in dem Zustand befindet, wo andere für ihn sorgen müssen,
der muß gegen seine eigene Handlungsweise ebenso geschützt werden wie gegen äußere Unbill."
"Schwangere Frauen müssen für ihren Körper Sorge tragen,
indem sie nicht untätig bleiben und nicht zu wenig essen.
Ihr Gemüt aber sollen sie von Sorgen frei halten,
denn das werdende Kind nimmt vieles von der es tragenden Mutter an,
wie die Pflanzen von dem Erdreich, in dem sie wurzeln."