Krieg

Zitate über Krieg, Kampf, Waffen und Feindschaft

94 Zitate und Sprüche

"Es gibt Tausende, die im Prinzip gegen Krieg und Sklaverei sind und die doch praktisch nichts unternehmen, um sie zu beseitigen; (...) Menschen, für die die Frage der Freiheit hinter der des Freihandels zurücktritt (...). Sie warten - wohlsituiert -, dass andere den Übelstand abstellen, damit sie nicht mehr daran Anstoß nehmen müssen."
Henry David Thoreau, * 12.07.1817 † 06.05.1862, US-amerikanischer Schriftsteller und Philosoph, "Über die Pflicht zum Ungehorsam gegen den Staat und andere Essays", Diogenes Verlag
"Der einzige Weg, die Zerstörung unseres Heims aufzuhalten, ist die Geburtsrate zu senken oder die Sterberate zu erhöhen. Es bringt nichts, einige ausgewählte Leute umzubringen. Das ist Einzelhandel. Der einfache Behelf ist biologische Kriegführung."
Herkunft unbekannt, Earth First Journal, zitiert von Lynn Wallis in "Vital Speeches of the Day," November 1991
"Die Schlacht um die Menschheit zu ernähren ist vorbei. In den 70ern wird die Welt Hungersnöte erleben. Hunderte von Millionen Menschen werden sterben trotz der eingeleiteten Notfallprogramme. Bevölkerungskontrolle ist die einzig richtige Antwort."
Paul Ehrlich, * 14.03.1854 † 20.08.1915, deutscher Chemiker, Arzt, Serologe und Immunologe, in seinem Buch "The Population Bomb", 1968
"Keine nützlichen Reformen wurden jemals ausgeführt, ohne ihren Urhebern Gegner, Feindschaften und bittere Unannehmlichkeiten zu bereiten."
Camillo Benso Graf von Cavour, * 10.08.1810 † 06.06.1861, italienischer Staatsmann, Architekt der italienischen Verfassung und erster Ministerpräsident des neuen Königreiches Italien
"Wo Liebe ist und Weisheit, da ist weder Furcht noch Ungewißheit;
wo Geduld und Demut, weder Zorn noch Aufregung;
wo Armut und Freude, nicht Habsucht und Geiz;
wo Ruhe und Besinnung, nicht Zerstreung und Haltlosigkeit.
Wo die Furcht des Herrn das Haus bewacht, findet der Feind keine Gelegenheit einzudringen.
Und wo Erbarmen wohnt und Verstehen, kennt man nicht Überfluß und Verhärtung des Herzens."
Franziskus von Assisi, * 30.11.1180 † 03.10.1226, Gründer des Ordens der Minderen Brüder (Franziskaner Orden), Mitbegründer des Frauenordens der Klarissen, katholischer Heiliger
Du weißt nicht, wer wahrhaft dein Freund oder dein Feind ist, bevor das Eis bricht.
Weisheit der Samen
"Ein wahrer Freund trägt mehr zu unserem Glück bei als tausend Feinde zu unserem Unglück."
Marie von Ebner-Eschenbach, * 13.09.1830 † 12.03.1916, österreichische Schriftstellerin
"Der Knechtsdienst tötet, aber gerechter Krieg macht jede Seele lebendig. Das gibt dem Golde die Farbe der Sonne, daß man es ins Feuer wirft! Das gibt erst dem Menschen seine ganze Jugend, daß er Fesseln zerreißt. . . ."
Johann Christian Friedrich Hölderlin, * 20.03.1770 † 07.07.1843, deutscher Lyriker
"Unser größter Feind ist die Langeweile."
Voltaire, 1694 - 1778, hieß eigentlich François Marie Arouet, französischer Autor
"Vergib stets deinen Feinden, nichts verdrießt sie so sehr."
Oscar Fingal O Flahertie Wills Wilde, * 16.10.1854 † 30.11.1900, irischer Schriftsteller
"An seinen Feinden rächt man sich am besten dadurch, daß man besser wird als sie."
Diogenes, ca. 400 - 323 v.Chr., kynischer Philosoph
Ist der Mai recht heiß und trocken, kriegt der Bauer kleine Brocken.
alte Bauernweisheit
"Ehe man anfängt, seine Feinde zu lieben, sollte man seine Freunde besser behandeln."
Mark Twain, 1835 - 1910, hieß eigentlich Samuel Langhorne Clemens, US-amerikanischer Schriftsteller
"Gedanken sind mächtiger als Waffen. Wir erlauben es unseren Bürgern nicht, Waffen zu führen - warum sollten wir es ihnen erlauben, selbständig zu denken?"
Iossif Wissarionowitsch Stalin, * 18.12.1878 † 05.03.1953, sowjetischer Politiker und 1941-1952 Diktator
"In Kriegszeiten ist das Versäumnis zu lügen eine Nachlässigkeit, das Bezweifeln einer Lüge ein Vergehen und die Erklärung der Wahrheit ein Verbrechen."
Arthur Ponsonby, * 16.02.1871 † 23.03.1946, britischer Staatsbeamter, Politiker, Schriftsteller und Pazifist, in seinem Buch "Lügen in Kriegszeiten", 1928, S.30
"Krieg ist eine häßliche Sache, aber nicht die häßlichste. Der verfaulte und entartete Zustand moralischer und patriotischer Gefühle, der glaubt, daß nichts einen Krieg wert ist, ist viel schlimmer. Die Person, die nichts hat, für das sie willens ist zu kämpfen, nichts, das ihr wichtiger ist als die eigene Sicherheit, ist eine erbärmliche Kreatur und hat keine Chance frei zu bleiben, wenn sie nicht durch die Anstrengungen eines besseren Mannes als sie selbst so gemacht und gehalten wird."
John Stuart Mill, 1806 - 1873, englischer Philosoph und Ökonom
"Da gab es vier Jahre lang ganze Quadratmeilen Landes, auf denen war der Mord obligatorisch,
während er eine halbe Stunde davon entfernt ebenso streng verboten war.
Sagte ich: Mord? Natürlich Mord. Soldaten sind Mörder."
Kurt Tucholsky, * 09.01.1890 † 21.12.1935, deutscher Journalist und Schriftsteller
"Ich weiß nicht, welche Waffen im nächsten Krieg zur Anwendung kommen, wohl aber, welche im übernächsten: Pfeil und Bogen."
Albert Einstein, 1879 - 1955, US-schweizerischer Physiker deutsch-jüdischer Abstammung
"Gewalt ist die Waffe des Schwachen; Gewaltlosigkeit die des Starken."
Mohandas Karamchand Gandhi, 1869 - 1948, indischer Rechtsanwalt und politischer sowie geistiger Führer der indischen Unabhängigkeitsbewegung