Zeit

Zitate über Zeit, Augenblicke und Ewigkeit

174 Zitate und Sprüche

"Die Kinder kennen weder Vergangenheit noch Zukunft,
und - was uns Erwachsenen kaum passieren kann - sie genießen die Gegenwart."
Jean de la Bruyère, * 16.08.1645 † 10.05.1696, französischer Schriftsteller
Heiraten ist kein Wettrennen. Du kannst immer zeitig genug hinkommen.
Sprichwort aus Russland
"Wir brauchen nur die Gegenwart zu ertragen.
Weder Vergangenheit noch Zukunft können uns bedrücken,
da die eine nicht mehr und die andere noch nicht existiert."
Émile-Auguste Chartier, * 03.03.1868 † 02.06.1951, französischer Philosoph, Schriftsteller und Journalist, in "Die Pflicht, glücklich zu sein"
"Der Ausspruch "Er soll dein Herr sein" ist die Formel einer barbarischen Zeit, die lange vorüber ist."
Johann Wolfgang von Goethe, * 28.08.1794 † 22.03.1832, deutscher Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann
"Keine Frau kann zu gleicher Zeit ihr Kind und die vier Weltteile lieben.
Aber der Mann kann es."
Jean Paul, * 21.03.1763 † 14.11.1825, hieß eigentlich Johann Paul Friedrich Richter und war ein deutscher Schriftsteller
"Wer nicht jeden Tag etwas für seine Gesundheit aufbringt,
muß eines Tages sehr viel Zeit für die Krankheit opfern."
Sebastian Anton Kneipp, * 17.05.1821 † 17.06.1897, bayerischer Priester und Hydrotherapeut, Namensgeber der Kneipp-Medizin und der Wasserkur mit Wassertreten
"Man muss Gutes tun, wenn man kann, und Freude bereiten zu jeder Zeit - denn man kann es jederzeit."
Joseph Joubert, * 07.05.1754 † 04.05.1824, französischer Moralist und Essayist
"Es ist unheimlich lästig, wild und zügellos begehrt zu werden.
Man muß hin und wieder etwas Zeit für sich selbst haben."
Oscar Fingal O Flahertie Wills Wilde, * 16.10.1854 † 30.11.1900, irischer Schriftsteller
"Wer nicht gerne denkt,
sollte wenigstens von Zeit zu Zeit seine Vorurteile neu gruppieren."
Luther Burbank, * 07.03.1849 † 11.04.1926, US-amerikanischer Pflanzenzüchter, der mehrere hundert neuer Obst-, Gemüse- und Zierpflanzensorten züchtete
"Was geschehen ist, ist vorbei und unwiederbringlich,
und der Weise hat genug zu tun mit gegenwärtigen und zukünftigen Dingen."
Francis Bacon, 1561 - 1626, englischer Philosoph und Staatsmann
"Es ist das Vorrecht der Jugend, Fehler zu begehen,
denn sie hat genug Zeit, zu korrigieren."
Ernst Barlach, * 02.01.1870 † 24.10.1938, deutscher Bildhauer, Schriftsteller und Zeichner
"Ein Augenblick des Glücks wiegt Jahrtausende des Nachruhms auf."
Friedrich II., 1712 - 1786, König in und von Preußen, Kurfürst und Markgraf von Brandenburg
"Ich habe lange genug an der offenen Tür des Todes gestanden; es wird Zeit hinauszutreten und sie hinter mir zuzumachen."
Friedrich Wilhelm Christian Carl Ferdinand von Humboldt, * 22.06.1767 † 08.04.1835, deutscher Gelehrter, Staatsmann und Mitbegründer der Universität Berlin, letzte Worte, als er in den Armen seines Bruders starb
"Auch fordert jede Wirkung eine gleich starke Gegenwirkung, jedes Zeugen ein gleich tätiges Empfangen. Die Gegenwart muss daher schon auf die Zukunft vorbereitet sein."
Friedrich Wilhelm Christian Carl Ferdinand von Humboldt, * 22.06.1767 † 08.04.1835, deutscher Gelehrter, Staatsmann und Mitbegründer der Universität Berlin, in "Ideen über Staatsverfassung"
"Ich finde und habe immer gefunden, daß sich ein Buch gerade vorzugsweise zu einem freundschaftlichen Geschenk eignet. Man liest es oft, man kehrt oft dazu zurück, man nahet sich ihm aber nur in ausgewählten Momenten, braucht es nicht wie eine Tasse, ein Glas, einen Hausrath, so in jedem gleichgültigen Augenblick des Lebens, und erinnert sich so immer des Freundes im Augenblick eines würdigen Genusses."
Friedrich Wilhelm Christian Carl Ferdinand von Humboldt, * 22.06.1767 † 08.04.1835, deutscher Gelehrter, Staatsmann und Mitbegründer der Universität Berlin, in "Briefe an eine Freundin", 21. Brief: Tegel, den 4. December 1830. 5. Auflage, 2. Theil. Leipzig: Brockhaus, 1853. S. 103f. books.google.com
"Die Quelle des Ideals ist der heiße Durst nach Ewigkeit, die Sehnsucht nach Gott, also das Edelste unsrer Natur."
Karl Wilhelm Friedrich von Schlegel, * 10.03.1772 † 12.01.1829, deutscher Kulturphilosoph, Philosoph, Kritiker, Literaturhistoriker und Übersetzer
"Im endlosen Wechsel neuer Gestalten flicht die bildende Zeit den Kranz der Ewigkeit,
und heilig ist der Mensch, den Glück berührt, dass er Früchte trägt und gesund ist."
Karl Wilhelm Friedrich von Schlegel, * 10.03.1772 † 12.01.1829, deutscher Kulturphilosoph, Philosoph, Kritiker, Literaturhistoriker und Übersetzer
"Mische ein bisschen Torheit in dein ernsthaftes Tun und Trachten!
Albernheiten im rechten Moment sind etwas ganz Köstliches."
Horaz, 65 - 8 v.Chr., hieß eigentlich Quintus Horatius Flaccusund war ein römischer Dichter
"Die zwei größten Tyrannen der Erde: der Zufall und die Zeit."
Johann Gottfried von Herder, 1744 - 1803, deutscher Dichter, Übersetzer, Theologe und Geschichts- und Kultur-Philosoph