Natur

Zitate über Natur, Landschaft und Jahreszeiten

160 Zitate und Sprüche

"Die wahre Liebe ist nicht wie eine einzelne Blume, die gefunden wird und welkt,
sondern ein wunderbares Hervorbringen von großen und kleinen Lebensblumen zu einem Ganzen."
Karl Wilhelm Friedrich von Schlegel, * 10.03.1772 † 12.01.1829, deutscher Kulturphilosoph, Philosoph, Kritiker, Literaturhistoriker und Übersetzer
"Jemand, der heiratet, ist wie der Doge, der sich mit dem Adriatischen Meer vermählt.
Er weiß nicht, was drin ist, was er heiratet:
Schätze, Perlen, Ungetüme, unbekannte Stürme."
Christian Johann Heinrich Heine, 1797 - 1856, deutscher Dichter und Journalist
"Ich halte es nicht für das größte Glück, einen Menschen ganz enträtselt zu haben;
ein größeres noch ist, bei dem, den wir lieben, immer neue Tiefen zu entdecken,
die uns immer mehr die Unergründlichkeit seiner Natur nach ihrer göttlichen Seite hin offenbaren."
Christian Otto Josef Wolfgang Morgenstern, 1871 - 1914, deutscher Dichter, Schriftsteller und Übersetzer
"Wie die Sonne nicht auf Lob und Bitten wartet, um aufzugehen,
sondern eben leuchtet und von der ganzen Welt begrüßt wird,
so darfst auch du weder Schmeichelei noch Beifall brauchen, um Gutes zu tun.
Aus dir selbst heraus mußt du es tun:
Dann wirst du wie die Sonne geliebt werden."
Epiktet, ca. 50 - 125, antiker Philosoph
"Die Liebe bricht herein wie Wetterblitzen, die Freundschaft kommt wie dämmernd Mondenlicht.
Die Liebe will erwerben und besitzen, die Freundschaft opfert, doch sie fordert nicht."
Franz Emanuel August Geibel, 1815 - 1884, deutscher Lyriker
"Das Geheimnis der kleinsten natürlichen Freude geht über die Vernunft hinaus."
Luc de Clapiers, Marquis de Vauvenargues, 1715 - 1747, französischer Philosoph, Moralist und Schriftsteller
"Wohl Keime wecken mag der Regen, der in die Scholle niederbricht,
doch golden Korn und Erntesegen reift nur heran im Sonnenlicht."
Heinrich Theodor Fontane, * 30.12.1819 † 20.09.1898, deutscher Schriftsteller und Apotheker
"Gold schenkt die Eitelkeit, der rauhe Stolz;
die Freundschaft und die Liebe schenken Blumen."
Franz Grillparzer, * 15.01.1791 † 21.01.1872, österreichischer Schriftsteller
"Wohltaten, still und rein gegeben, sind Tote, die im Grabe leben,
sind Blumen, die im Sturm bestehn, sind Sternlein, die nicht untergehn."
Matthias Claudius, * 15.08.1740 † 21.01.1815, deutscher Dichter und Journalist
"Nimm die Güte aus dem menschlichen Verkehr,
und du hast die Sonne aus der Welt genommen."
Ambrosius von Mailand, † 04.04.0397, wurde als römischer Politiker zum Bischof gewählt, ist einer der vier Kirchenlehrer der Westkirche
"Der Mensch ist dadurch groß, daß er sich elend weiß.
Ein Baum weiß sich nicht elend."
Blaise Pascal, 1623 - 1662, französischer Mathematiker, Physiker, Literat und Philosoph
"Die Freundschaft und die Liebe sind zwei Pflanzen an einer Wurzel.
Die letztere hat nur einige Blumen mehr."
Friedrich Gottlieb Klopstock, * 02.07.1724 † 14.03.1803, deutscher Dichter
"Richte dein Gesicht immer zur Sonne und die Schatten werden hinter dich fallen."
Walter Whitman, * 31.05.1819 † 26.03.1892, US-amerikanischer Dichter, gilt als Mitbegründer der modernen amerikanischen Dichtung
"Erziehen heißt, natürliche Anlagen entwickeln."
Ferdinando Coelestinus Galiani, * 02.12.1728 † 30.10.1787, italienischer Diplomat, Ökonom und Schriftsteller
"Die Natur hat das Weib unmittelbar zur Mutter bestimmt, zur Gattin nur mittelbar."
Jean Paul, * 21.03.1763 † 14.11.1825, hieß eigentlich Johann Paul Friedrich Richter und war ein deutscher Schriftsteller
"Die Mütter mögen geruhen, ihre Kinder selbst zu stillen,
so werden die Sitten von selber sich bessern,
und die Regungen der Natur werden in allen Herzen wieder erwachen."
Jean-Jacques Rousseau, 1712 - 1778, Genfer Schriftsteller, Philosoph, Pädagoge, Naturforscher und Komponist, einer der geistigen Wegbereiter der französischen Revolution
"Die erste Erziehung ist am wichtigsten, und diese erste Erziehung gebührt unstreitig den Frauen.
Wenn der Schöpfer der Natur gewollt hätte, daß sie den Männern zukäme,
würde er ihnen Milch zur Ernährung der Kinder gegeben haben."
Jean-Jacques Rousseau, 1712 - 1778, Genfer Schriftsteller, Philosoph, Pädagoge, Naturforscher und Komponist, einer der geistigen Wegbereiter der französischen Revolution
"Die Jugend folgt, ein Rosenblatt, den Winden."
Nikolaus Lenau, * 13.08.1802 † 22.08.1850, österreichischer Schriftsteller
"In der Jugend entscheidet sich,
ob volle Sonne oder gedämpfte Beleuchtung, Anstand oder Zynismus, Stil oder Realität."
Luiz Heinrich Mann, * 27.03.1871 † 11.03.1950, deutscher Schriftsteller
"Der Trieb zum Guten ist dem Menschen eingepflanzt von Natur
wie dem Wasser der Trieb, bergab zu fließen."
Mengzi, um 370 - 290 v. Chr., chinesischer Philosoph, Nachfolger des Konfuzius