Geld

Gedanken über Geld, Reichtum und Armut

107 Zitate und Sprüche

"Man kann sein Geld nicht schlechter anlegen als in unerzogenen Kindern."
Heinrich Christian Wilhelm Busch, * 15.04.1832 † 09.01.1908, deutscher Dichter, Zeichner und Maler
"Kein Füllhorn, das von allen Schätzen regnet,
ist reicher als die Mutterhand, die segnet."
Anastasius Grün, * 11.04.1806 † 12.09.1876, hieß eigentlich Anton Alexander Graf von Auersperg und war Politiker und politischer Lyriker
Den Armen kuriert Arbeit,
den Reichen der Doktor.
Sprichwort aus Polen
"Ihr Eltern, lehrt lieben, so braucht ihr keine zehn Gebote;
lehrt lieben, so hat euer Kind ein reiches, gewinnendes Leben;
lehrt lieben, sagt ich, das heißt: liebt!"
Jean Paul, * 21.03.1763 † 14.11.1825, hieß eigentlich Johann Paul Friedrich Richter und war ein deutscher Schriftsteller
"Durch seine Töchter nimmt das Volk an den Reichen Rache."
Edmond de Goncourt, * 26.05.1822 † 16.07.1896, französischer Schriftsteller
"Ich sehe in naher Zukunft eine Krise heraufziehen. In Friedenszeiten schlägt die Geldmacht Beute aus der Nation und in Zeiten der Feindseligkeiten konspiriert sie gegen sie. Sie ist despotischer als eine Monarchie, unverschämter als eine Autokratie, selbstsüchtiger als eine Bürokratie. Sie verleumdet all jene als Volksfeinde, die ihre Methoden in Frage stellen und Licht auf ihre Verbrechen werfen. Eine Zeit der Korruption an höchsten Stellen wird folgen, und die Geldmacht des Landes wird danach streben, ihre Herrschaft zu verlängern, bis der Reichtum in den Händen von wenigen angehäuft und die Republik vernichtet ist."
Abraham Lincoln, * 12.02.1809 † 15.04.1865, Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika
"Das Geld zieht nur den Eigennutz an und verführt
stets unwiderstehlich zum Missbrauch."
Albert Einstein, 1879 - 1955, US-schweizerischer Physiker deutsch-jüdischer Abstammung
"Wer nicht aus Liebe zur Sache arbeitet, sondern nur des Geldes willen, der bekommt gar nichts: Weder Geld noch Glück."
Charles Michael Schwab, * 18.02.1862 † 18.10.1939, US-amerikanischer Industrieller und Stahlmagnat
"Das moderne Bankensystem erzeugt Geld aus dem Nichts. Dieser Prozess ist vielleicht der erstaunlichste Taschenspielertrick, der jemals erfunden wurde. Bankgeschäfte wurden immer als ungerecht und sündhaft empfunden ... Die Bankiers besitzen die Erde. Wenn Sie ihnen diese wegnehmen, ihnen aber die Macht zur Geldschöpfung lassen, dann werden sie mit einem Federstrich genug Geld schöpfen, um die Erde wieder zurückzukaufen ... Wenn Sie ihnen diese große Macht nehmen, dann werden alle großen Vermögen, wie z.B. meines, verschwinden; und dann wäre dies eine bessere Welt, in der man glücklicher leben könnte ... Aber, wenn Sie weiterhin die Sklaven der Bankiers sein und die Kosten Ihrer eigenen Sklaverei bezahlen wollen, dann lassen Sie es zu, dass die Bankiers weiterhin Geld schöpfen und die Kreditvergabe kontrollieren."
Josiah Charles Stamp, * 21.06.1880 † 16.04.1941, britischer Beamter, Industrieller, Nationalökonom, Statistiker und Bankier, Direktor der Bank of England und Präsident der London Midland and Scottish Railway
"Je vollständiger man ein Individuum lieben oder bilden kann, je mehr Harmonie findet man in der Welt; je mehr man von der Organisation des Universums versteht, je reicher, unendlicher und weltähnlicher wird uns jeder Gegenstand."
Karl Wilhelm Friedrich von Schlegel, * 10.03.1772 † 12.01.1829, deutscher Kulturphilosoph, Philosoph, Kritiker, Literaturhistoriker und Übersetzer
"Alles, was wirklich nützt, ist für wenig Geld zu haben. Nur das Überflüssige kostet viel."
Axel Martin Fredrik „Puck“ Munthe, * 31.10.1857 † 11.02.1949, schwedischer Arzt und Autor
"Ein Indianer saß am Fluss und angelte.
Da kam ein Weißer Mann daher und sagte zu ihm: Warum gehst Du nicht arbeiten? Du kannst Geld verdienen, dir ein Haus kaufen, eine Familie gründen, kannst ein großes Auto fahren. Du könntest wirklich ein gutes Leben führen. Dann fährst du in den Urlaub, z. B. an einen Fluss zum Angeln.
Der Indianer antwortete: Ja, weißer Mann du hast recht. Das könnte ich tun. Aber ich sitze ja schon an einem Fluß und fische."
gefunden im "Mondkalender 2004" von Paungger/Poppe
"Ein Optimist ist ein Mensch, der ein Dutzend Austern bestellt, in der Hoffnung, sie mit der Perle, die er darin findet, bezahlen zu können."
Heinrich Theodor Fontane, * 30.12.1819 † 20.09.1898, deutscher Schriftsteller und Apotheker
"Ich zahle nicht gute Löhne, weil ich viel Geld habe, sondern ich habe viel Geld weil ich gute Löhne zahle."
Robert Bosch, * 23.09.1861 † 12.03.1942, deutscher Unternehmer, Erfinder und Mäzen
"Freundschaft ist wie Geld, leichter gewonnen als erhalten."
Samuel Butler, * 04.12.1835 † 18.06.1902, englischer Schriftsteller, Komponist, Philologe, Maler und Gelehrter
"Der Sklave hat nur einen Herrn,
der Ehrgeizige so viele Herren, wie Personen da sind,
deren Hilfe zur Mehrung seines Reichtums beitragen kann."
Jean de la Bruyère, * 16.08.1645 † 10.05.1696, französischer Schriftsteller
"Gesetze schinden die Armen, und die Reichen beherrschen die Gesetze."
Oliver Goldsmith, 1728 - 1774, irischer Schriftsteller und Arzt
"Es ist ziemlich schwer zu sagen, was glücklich macht;
Armut und Reichtum sind es beide nicht."
Frank McKinney Hubbard, 1868 - 1930, amerikanischer Humorist, Journalist und Kartoonzeichner
"Wir haben bereits zu viel Wirtschaftswachstum in den Vereinigten Staaten.
Wirtschaftswachstum in reichen Ländern wie unserem, ist die Krankheit, nicht die Heilung."
Paul Ehrlich, * 14.03.1854 † 20.08.1915, deutscher Chemiker, Arzt, Serologe und Immunologe, zitiert von Dixy Lee Ray in ihrem Buch "Trashing the Planet", 1990