Angst

Gedanken über Angst, Furcht und Sorgen

85 Zitate und Sprüche

Verzärtelst du deinen Sohn, so mußt du dich vor ihm fürchten -
laß ihm seinen Willen nicht in der Jugend.
aus dem Buch "Jesus Sirach"
"Extreme Idealisten sind immer Feiglinge, sie nehmen vor der Wirklichkeit Reißaus."
Jakob Bosshart, * 07.08.1862 † 18.02.1924, Schweizer Schriftsteller, in "Bausteine zu Leben und Zeit"
"Kein sozialpolitisches Programm tauge etwas,
dessen erstes Wort, dessen erster Faktor, dessen erste Sorge
nicht die Familie, dessen Furcht und Erfolg nicht die christlich geordnete Familie ist."
Paul Wilhelm von Keppler, * 28.09.1852 † 16.07.1926, deutscher Theologe und 6. Bischof des Bistums Rottenburg-Stuttgart
Kleine Kinder - kleine Sorgen.
Große Kinder - große Sorgen.
Herkunft unbekannt
"So lohnt die Welt für unsre Sorge:
Sie saugt uns aus und findet uns dann welk,
indes sie prangt mit unsern besten Kräften."
Franz Grillparzer, * 15.01.1791 † 21.01.1872, österreichischer Schriftsteller
"Mancher, der zu feig oder faul ist, uns ein Feind zu sein, wird unser Freund. Es ist die bequemste Art, uns zu drücken."
Emil Gött, * 13.05.1864 † 13.05.1908, deutscher Schriftsteller
"Das Einzige, was wir zu fürchten haben, ist die Furcht selbst."
Franklin Delano Roosevelt, * 30.01.1882 † 12.04.1945, US-amerikanischer Politiker
"Manche Menschen haben soviel Angst vor dem Sterben, daß sie nie zu leben beginnen."
Henry Jackson van Dyke, 1852 - 1933, amerikanischer Geistlicher
"Manche Leute tragen drei Namen, als fürchteten sie sich, keinen zu besitzen."
Jean de la Bruyère, * 16.08.1645 † 10.05.1696, französischer Schriftsteller
"Vor langer Zeit waren beim Menschen alle Teile doppelt vorhanden.
Dieses Wesen hatte zwei Köpfe, vier Arme und auch beide Geschlechter. Die Menschen waren dadurch so mächtig, daß sogar die Götter vor ihnen Angst hatten. So zerstörten die Götter diese Macht, in dem sie die Menschen in zwei Teile, männlich und weiblich, teilten und die beiden Hälften in alle Welt verstreuten. So wurden wir was wir heute sind.
Seit dieser Zeit versuchen nun die männlichen und weiblichen Hälften wieder zusammen zu finden."
Platon, 428 - 347 v.Chr., antiker griechischer Philosoph aus Athen
"Wir lernen nicht viel aus gelehrten Büchern, wohl aber aus wahren, aufrichtigen, menschlichen Büchern, aus offenen und ehrlichen Lebensbeschreibungen. Bücher, die uns keine unterwürfige Amüsiertheit vermitteln, sondern in denen jeder Gedanke ein außergewöhnliches Wagnis darstellt; solche, die ein bequemer Mensch nicht lesen kann und die einen Ängstlichen nicht unterhalten würden, die uns für die herrschenden Institutionen sogar gefährlich machen - das nenne ich gute Bücher."
Henry David Thoreau, * 12.07.1817 † 06.05.1862, US-amerikanischer Schriftsteller und Philosoph, in: Heiner Feldhoff "Vom Glück des Ungehorsams - Die Lebensgeschichte des Henry David Thoreau", Beltz & Gelberg, 1989
Fürchte dich nicht vor dem langsamen Vorwärtsgehen.
Fürchte dich nur vor dem Stehenbleiben.
Sprichwort aus China
"Wo Liebe ist und Weisheit, da ist weder Furcht noch Ungewißheit;
wo Geduld und Demut, weder Zorn noch Aufregung;
wo Armut und Freude, nicht Habsucht und Geiz;
wo Ruhe und Besinnung, nicht Zerstreung und Haltlosigkeit.
Wo die Furcht des Herrn das Haus bewacht, findet der Feind keine Gelegenheit einzudringen.
Und wo Erbarmen wohnt und Verstehen, kennt man nicht Überfluß und Verhärtung des Herzens."
Franziskus von Assisi, * 30.11.1180 † 03.10.1226, Gründer des Ordens der Minderen Brüder (Franziskaner Orden), Mitbegründer des Frauenordens der Klarissen, katholischer Heiliger
"Der Weise fürchtet nicht Macht noch Gewalt,
er will keine Gaben zum Preise -
sein Wissen ist frei, und der Götter Gestalt
erwählt ihn in göttlicher Weise."
Alexander Sergejewitsch Puschkin, * 26.05.1799 † 29.01.1837, russischer Nationaldichter, Begründer der modernen russischen Literatur
"Die Zukunft hat viele Namen. Für die Schwachen ist sie das Unerreichbare. Für die Furchtsamen ist sie das Unbekannte. Für die Mutigen ist sie die Chance."
Victor-Marie Hugo, * 26.02.1802 † 22.05.1885, französischer Schriftsteller
"Nichts ist so schlimm, wie wir fürchten, nichts so gut, wie wir hoffen."
Theodor Herzl, * 02.05.1860 † 03.07.1904, österreichischer Schriftsteller, Publizist und Journalist, Begründer des modernen politischen Zionismus
"Die Erfahrung lässt sich ein furchtbar hohes Schulgeld bezahlen, doch sie lehrt wie niemand sonst!"
Thomas Carlyle, * 04.12.1795 † 05.02.1881, schottischer Essayist und Historiker
Der Grund, warum Menschen zum Schweigen gebracht werden, ist nicht weil sie lügen,
sondern weil sie die Wahrheit reden.
Wenn Menschen lügen, können ihre eigenen Worte gegen sie angewendet werden,
doch wenn sie die Wahrheit sagen, gibt es kein anderes Gegenmittel als die Gewalt.
Wer die Wahrheit nicht weiß, der ist bloß ein Dummkopf,
wer die Wahrheit weiß und nichts sagt, der ist ein Feigling oder Parasit,
aber wer die Wahrheit weiß und sie eine Lüge nennt, der ist ein Verbrecher!
Herkunft unbekannt
"Habe nie Angst davor, in der Minderheit zu sein. Wenn das Recht bei der Minderheit liegt, wird die Minderheit eines Tages die Mehrheit sein."
William Jennings Bryan, * 19.03.1860 † 26.07.1925, US-amerikanischer Politiker, Außenminister unter Präsident Woodrow Wilson