Krieg

Zitate über Krieg, Kampf, Waffen und Feindschaft

94 Zitate und Sprüche

"Der geschickte Journalist hat eine Waffe:
das Totschweigen - und von dieser Waffe macht er oft genug Gebrauch."
Kurt Tucholsky, * 09.01.1890 † 21.12.1935, deutscher Journalist und Schriftsteller
"Mein bester Freund, mein Leib, der ist ein ärgster Feind;
er bindt und hält mich auf, wie gut er`s immer meint.
Ich haß und lieb ihn auch, und wenn es kommt zum Scheiden,
so reiß ich mich von ihm mit Freuden und mit Leiden."
Angelus Silesius, 1624 - 1677, hieß eigentlich Johannes Scheffler und war ein deutscher Lyriker und Theologe
"Der größte Feind des Fortschritts ist nicht der Irrtum, sondern die Trägheit."
Henry Thomas Buckle, * 24.11.1821 † 29.05.1862, englischer Historiker und Schachspieler
"Ein Feind, den man zu Grabe trägt, ist nicht schwer."
Victor-Marie Hugo, * 26.02.1802 † 22.05.1885, französischer Schriftsteller
"Wie könnte einer Feind der Frau sein - sie sei, wie sie wolle?
Mit ihren Früchten wird die Welt bevölkert, darum lässt Gott sie lange leben, auch wenn sie noch so garstig wäre."
Paracelsus, * 10.11.1493 † 24.09.1541, hieß eigentlich Philippus Theophrastus Aureolus Bombastus von Hohenheim und war ein Arzt, Alchemist, Astrologe, Mystiker, Laientheologe und Philosoph
"Geld kann dir ausgehen, Freunde dich im Stich lassen,
Feinden kannst du gleichgültig werden, aber Scharlach bleibt dir immer treu."
Mark Twain, 1835 - 1910, hieß eigentlich Samuel Langhorne Clemens, US-amerikanischer Schriftsteller
"Philosoph, Redner, Verkünder, Gesetzgeber, Krieger, Eroberer von Ideen, Wiederhersteller vernunftgemäßer Lehren, eines Kults ohne Bilder, Gründer zwanzig irdischer und eines geistigen Reiches, das ist Mohammed. Nach allen Maßstäben, an denen menschliche Größe gemessen werden kann: Welcher Mensch ist je größer gewesen?"
Alphonse Marie Louis Prat de Lamartine, * 21.10.1790 † 28.02.1869, französischer Dichter, Schriftsteller und Politiker
"Liebe deine Feinde, denn sie sagen dir deine Fehler."
Benjamin Franklin, * 17.01.1706 † 17.04.1790, nordamerikanischer Verleger, Staatsmann, Schriftsteller, Naturwissenschaftler, Erfinder, Naturphilosoph und Freimaurer, einer der Gründerväter der Vereinigten Staaten
"Wie tröstlich ist es, einem Freunde, der auf eine kurze Zeit verreisen will,
ein klein Geschenk zu geben, sei es nur ein neuer Mantel oder eine Waffe!"
Johann Wolfgang von Goethe, * 28.08.1794 † 22.03.1832, deutscher Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann
"Der Soldat wird kriegerisch, der Dichter dichterisch, der Gottesgelehrte fromm erziehen -
und nur die Mutter wird menschlich erziehen."
Jean Paul, * 21.03.1763 † 14.11.1825, hieß eigentlich Johann Paul Friedrich Richter und war ein deutscher Schriftsteller
"Eine gescheite Frau hat Millionen geborener Feinde - alle dummen Männer."
Marie von Ebner-Eschenbach, * 13.09.1830 † 12.03.1916, österreichische Schriftstellerin
"Das Kind hat von tausend Waffen, die wir Erwachsenen in Kunst, Wissenschaft, Erfahrung finden, keine einzige.
es hat nichts als sein kleines, unbeschütztes, nacktes Herz,
das wir eben leichter erheben als zu Boden schlagen können."
Franz Christoph Horn, * 30.07.1781 † 19.07.1837, deutscher Romandichter und Literarhistoriker
"Wie unglückbringend, liebe Mutter,
ist Feindschaft zwischen Brüdern,
und wie schwer hält die Versöhnung."
Johann Christoph Friedrich von Schiller, * 10.11.1759 † 09.05.1805, deutscher Dichter, Philosoph und Historiker, Dramatiker, Lyriker
"Mancher, der zu feig oder faul ist, uns ein Feind zu sein, wird unser Freund. Es ist die bequemste Art, uns zu drücken."
Emil Gött, * 13.05.1864 † 13.05.1908, deutscher Schriftsteller
"Ich sehe in naher Zukunft eine Krise heraufziehen. In Friedenszeiten schlägt die Geldmacht Beute aus der Nation und in Zeiten der Feindseligkeiten konspiriert sie gegen sie. Sie ist despotischer als eine Monarchie, unverschämter als eine Autokratie, selbstsüchtiger als eine Bürokratie. Sie verleumdet all jene als Volksfeinde, die ihre Methoden in Frage stellen und Licht auf ihre Verbrechen werfen. Eine Zeit der Korruption an höchsten Stellen wird folgen, und die Geldmacht des Landes wird danach streben, ihre Herrschaft zu verlängern, bis der Reichtum in den Händen von wenigen angehäuft und die Republik vernichtet ist."
Abraham Lincoln, * 12.02.1809 † 15.04.1865, Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika
"Wer nicht durch den Schmutz waten kann, wird nie eine Schlacht gewinnen."
August Julius Langbehn, * 26.03.1851 † 30.04.1907, deutscher Schriftsteller und Kulturkritiker
Wenn der Tag vorüber ist, denke ich an alles, was ich getan habe.
Habe ich den Tag vergeudet oder habe ich etwas erreicht? Habe ich mir einen neuen Freund gemacht oder einen Feind? War ich wütend auf alle oder war ich freundlich? Was ich auch getan habe, es ist vorbei.
Während ich schlafe, bringt die Welt einen neuen strahlenden Tag hervor,
den ich gebrauchen kann oder vergeuden oder was immer ich will.
Heute abend nehme ich mir vor:
Ich werde gut sein, ich werde freundlich sein, ich werde etwas tun, was wert ist, getan zu werden.
Herkunft unbekannt
"Wer in Glaubenssachen den Verstand befragt,
kriegt unchristliche Antworten."
Heinrich Christian Wilhelm Busch, * 15.04.1832 † 09.01.1908, deutscher Dichter, Zeichner und Maler
"Wer neues schaffen will,
hat alle zu Feinden,
die aus dem Alten Nutzen ziehen."
Niccolò di Bernardo dei Machiavelli, 1469 - 1527, italienischer Politiker, Diplomat, Philosoph, Geschichtsschreiber und Dichter
"Die Spötterei ist eine höchst schädliche und gefährliche Waffe, wenn sie in ungeschickte und täppische Hände gerät."
Earl of Chesterfield, 1694 - 1773, britischer Staatsmann und Schriftsteller, Briefe über die anstrengende Kunst, ein Gentleman zu werden