Gesellschaft

Gedanken über Gesellschaft, Gemeinschaft und Zusammenleben

117 Zitate und Sprüche

Es ist kein Wunder, daß die Deutschen heute nicht mehr das sind, was sie einst waren.
Wenn man die Elite eines Volkes immer und immer wieder absahnt,
kann ja nur noch Magermilch übrigbleiben.
"Leute, die sehr viel gelesen haben, machen selten große Entdeckungen."
Georg Christoph Lichtenberg, * 01.07.1742 † 24.02.1799, deutscher Schriftsteller, Mathematiker, erster deutscher Professor für Experimentalphysik und Begründer des deutschsprachigen Aphorismus
"Der Geist der Wahrheit und der Geist der Freiheit - dies sind die Stützen der Gesellschaft."
Henrik Johan Ibsen, 1828 - 1906, norwegischer Schriftsteller und Dramatiker
Schäuble hat verdammt recht, wenn er behauptet, daß die 20 Millionen Iren kein Recht haben für 400 Millionen "Europäer" zu entscheiden. Aber noch weniger Recht haben die paar Tausend Abgeordneten, die keiner dafür beauftragt hat, das Schicksal der 400 Millionen "Europäer" zu entscheiden.
Ohne entsprechende Aufträge ihrer Völker haben sie kein Recht etwas zu entscheiden, weil ein Vertreter ohne Auftrag kein Vertreter ist. Ein Vertreter, der aus sich selbst entscheidet, ist ein Usurpator, ein Verräter des Volkes.
"So stehen wir heute nicht vor kleinen Abrechnungen, sondern vor großen Abrechnungen. Und wir müssen den Mut haben, zu diesen großen Abrechnungen uns zu bekennen. Sonst wird die soziale Ordnung, oder besser gesagt, die soziale Unordnung, das soziale Chaos, über uns hereinbrechen. Darüber machen sich die Menschen heute wenig Begriffe, daß sie im Grunde genommen auf einem Vulkan tanzen."
Rudolf Joseph Lorenz Steiner, * 27.02.1861 † 30.03.1925, österreichischer Philosoph, Pädagoge, Naturwissenschaftler und Esoteriker
Inzwischen werden jedes Jahr in Deutschland 8.000 Menschen wegen "Volksverhetzung" verurteilt und teilweise eingesperrt. Die Inquisition ist streng.
Herkunft unbekannt
"Politik ist die Kunst, die Leute daran zu hindern, sich um das zu kümmern, was sie angeht."
Paul Ambroise Valéry, 1871 - 1945, französischer Lyriker, Philosoph und Essayist
"Die Gesellschaft, von der Wir alles haben, ist eine neue Herrin, ein neuer Spuk, ein neues »höchstes Wesen«, das Uns »in Dienst und Pflicht nimmt!«"
Max Stirner, 1806 - 1856, deutscher Philosoph und Journalist, in: "Der Einzige und sein Eigentum", S.135
"So bereitet der Souverän, nachdem er jeden einzelnen der Reihe nach in seine gewaltigen Hände genommen und nach Belieben umgestaltet hat, seine Arme über die Gesellschaft als Ganzes; er bedeckt ihre Oberfläche mit einem Netz kleiner, verwickelter, enger und einheitlicher Regeln, das nicht einmal die originellsten Geister und stärksten Seelen zu durchdringen vermögen, wollen sie die Menge hinter sich lassen; er bricht den Willen nicht, sondern er schwächt, beugt und leitet ihn; er zwingt selten zum Handeln, er steht vielmehr ständig dem Handeln im Weg."
Charles Alexis Henri Maurice Clérel de Tocqueville, 1805 - 1859, französischer Publizist, Politiker und Historiker, Begründer der vergleichenden Politikwissenschaft, in seinem Werk "Über die Demokratie in Amerika"
"Demokratie, das ist die Kunst, sich an die Stelle des Volkes zu setzen und ihm feierlich in seinem Namen, aber zum Vorteil einiger guter Hirten die Wolle abzuscheren."
Romain Rolland, 1866 - 1944, französischer Schriftsteller und Musikkritiker
"Es gibt kein gutmütigeres, aber auch kein leichtgläubigeres Volk als das Deutsche. Keine Lüge kann grob genug ersonnen werden, die Deutschen glauben sie. Um eine Parole, die man ihnen gab, verfolgen sie ihre Landsleute mit größerer Erbitterung, als ihre wirklichen Feinde."
Napoleon Bonaparte, * 15.08.1769 † 05.05.1821, französischer General, Staatsmann und Kaiser
[Staatsstrukturprinzipien; Widerstandsrecht]
1. Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer und sozialer Bundesstaat.
2. Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. Sie wird vom Volke in Wahlen und Abstimmungen und durch besondere Organe der Gesetzgebung, der vollziehenden Gewalt und der Rechtsprechung ausgeübt.
3. Die Gesetzgebung ist an die verfassungsmäßige Ordnung, die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung sind an Gesetz und Recht gebunden.
4. Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.
Artikel 20 des Grundgesetzes
Die zehn Gebote Gottes enthalten 279 Wörter,
die amerikanische Unabhängigkeitserklärung 300 Wörter,
die Verordnung der europäischen Gemeinschaft über den Import von Karamellbonbons aber exakt 25911 Wörter.
Herkunft unbekannt
"Die Leute streiten im allgemeinen nur deshalb, weil sie nicht diskutieren können."
Gilbert Keith Chesterton, 1874 - 1936, englischer Buchautor und Journalist
Die Grenzen verlaufen nicht zwischen den Völkern, sondern zwischen unten und oben.
Herkunft unbekannt
"Die Zensur ist das lebendige Geständnis der Großen, dass sie nur verdummte Sklaven, aber keine freien Völker regieren können."
Johann Nepomuk Eduard Ambrosius Nestroy, 1801 - 1862, österreichischer Schauspieler, Sänger, Dramatiker und Satiriker
"Glücklich das Volk, dessen Geschichte sich langweilig liest."
Charles-Louis de Montesquieu, * 18.01.1689 † 10.02.1755, französischer Schriftsteller und Staatstheoretiker