Freiheit

Zitate über Freiheit, Unabhängigkeit und Gefangenschaft

141 Zitate und Sprüche

"Eine freie Presse gibt es nicht. Sie, liebe Freunde wissen das, und ich weiß es gleichfalls. Nicht ein einziger unter Ihnen würde es wagen, seine Meinung ehrlich und offen zu sagen. Das Gewerbe eines Publizisten ist es vielmehr, die Wahrheit zu zerstören, geradezu zu lügen, zu verdrehen, zu verleumden, zu Füßen des Mammon zu kuschen und sich selbst und seine Rasse um des täglichen Brotes willen wieder und wieder zu verkaufen. Wir sind Werkzeuge und Hörige der Finanzgewalten hinter den Kulissen. Wir sind die Marionetten, die hüpfen und tanzen, wenn sie am Draht ziehen. Unser Können, unsere Fähigkeiten und selbst unser Leben gehören diesen Männern. Wir sind nichts als intellektuelle Prostituierte"
John Swinton, 1703 - 1777, britischer Autor und Verleger, Herausgeber der "NEW YORK TIMES"
"Das Wachstum unserer Nation und all unserer Tätigkeiten [ist] in den Händen von ein paar Männern. Wir sind dadurch unter all den zivilisierten Ländern eine Regierung geworden, die am schlechtesten regiert wird und die am meisten kontrolliert ist. Wir haben keine Regierung aus Überzeugung, aufgrund der freien Stimmen der Mehrheit, sondern wir sind eine Regierung, die aufgrund der Meinung einer kleinen Gruppe dominanter Männer handelt."
Thomas Woodrow Wilson, * 28.12.1856 † 03.02.1924, US-amerikanischer Politiker, von 1913 bis 1921 der 28. Präsident der Vereinigten Staaten
"Der Gütige ist frei, auch wenn er ein Sklave ist.
Der Böse ist ein Sklave, auch wenn er ein König ist."
Aurelius Augustinus, 354 - 430, Kirchenlehrer, Philosoph und Bischof
"Das moderne Bankensystem erzeugt Geld aus dem Nichts. Dieser Prozess ist vielleicht der erstaunlichste Taschenspielertrick, der jemals erfunden wurde. Bankgeschäfte wurden immer als ungerecht und sündhaft empfunden ... Die Bankiers besitzen die Erde. Wenn Sie ihnen diese wegnehmen, ihnen aber die Macht zur Geldschöpfung lassen, dann werden sie mit einem Federstrich genug Geld schöpfen, um die Erde wieder zurückzukaufen ... Wenn Sie ihnen diese große Macht nehmen, dann werden alle großen Vermögen, wie z.B. meines, verschwinden; und dann wäre dies eine bessere Welt, in der man glücklicher leben könnte ... Aber, wenn Sie weiterhin die Sklaven der Bankiers sein und die Kosten Ihrer eigenen Sklaverei bezahlen wollen, dann lassen Sie es zu, dass die Bankiers weiterhin Geld schöpfen und die Kreditvergabe kontrollieren."
Josiah Charles Stamp, * 21.06.1880 † 16.04.1941, britischer Beamter, Industrieller, Nationalökonom, Statistiker und Bankier, Direktor der Bank of England und Präsident der London Midland and Scottish Railway
"Die Fähigkeit, das Wort "Nein" auszusprechen, ist der erste Schritt zur Freiheit."
Nicolas Chamfort, * 06.04.1741 † 13.04.1794, hieß eigentlich Sébastien-Roch Nicolas und war ein französischer Schriftsteller
"Der Sklave hat nur einen Herrn,
der Ehrgeizige so viele Herren, wie Personen da sind,
deren Hilfe zur Mehrung seines Reichtums beitragen kann."
Jean de la Bruyère, * 16.08.1645 † 10.05.1696, französischer Schriftsteller
"Leben in der Liebe zum Handeln und
Lebenlassen im Verständnis des fremden Wollens ist die Grundmaxime der freien Menschen."
Rudolf Joseph Lorenz Steiner, * 27.02.1861 † 30.03.1925, österreichischer Philosoph, Pädagoge, Naturwissenschaftler und Esoteriker, in: "Philosophie der Freiheit", S. 166
"Eine gute Unterhaltung erträgt so wenig einen Diktator wie ein freies Staatswesen."
Earl of Chesterfield, 1694 - 1773, britischer Staatsmann und Schriftsteller, Briefe über die anstrengende Kunst, ein Gentleman zu werden
"Ich wurde ins Gefängnis gesteckt, als ich gerade auf dem Weg zum Schuster war, um einen geflickten Schuh dort abzuholen. Als ich am nächsten Morgen herauskam, setzte ich diesen Gang fort, zog meinen geflickten Schuh an und stieß zu einer Gruppe von Heidelbeersammlern, die schon darauf warteten, von mir angeführt zu werden."
Henry David Thoreau, * 12.07.1817 † 06.05.1862, US-amerikanischer Schriftsteller und Philosoph, "Über die Pflicht zum Ungehorsam gegen den Staat und andere Essays", Diogenes Verlag
"Ich habe sechs Jahre keine Wahlsteuer bezahlt. Einmal wurde ich deshalb für eine Nacht ins Gefängnis gesteckt. (...) Da sie mich nicht fassen konnten, beschlossen sie, meinen Körper zu bestrafen."
Henry David Thoreau, * 12.07.1817 † 06.05.1862, US-amerikanischer Schriftsteller und Philosoph, "Über die Pflicht zum Ungehorsam gegen den Staat und andere Essays", Diogenes Verlag
"Unter einer Regierung, die irgend jemanden unrechtmäßig einsperrt, ist das Gefängnis der angemessene Platz für einen gerechten Menschen."
Henry David Thoreau, * 12.07.1817 † 06.05.1862, US-amerikanischer Schriftsteller und Philosoph, "Über die Pflicht zum Ungehorsam gegen den Staat und andere Essays", Diogenes Verlag
"Es gibt Tausende, die im Prinzip gegen Krieg und Sklaverei sind und die doch praktisch nichts unternehmen, um sie zu beseitigen; (...) Menschen, für die die Frage der Freiheit hinter der des Freihandels zurücktritt (...). Sie warten - wohlsituiert -, dass andere den Übelstand abstellen, damit sie nicht mehr daran Anstoß nehmen müssen."
Henry David Thoreau, * 12.07.1817 † 06.05.1862, US-amerikanischer Schriftsteller und Philosoph, "Über die Pflicht zum Ungehorsam gegen den Staat und andere Essays", Diogenes Verlag
"Die Mehrzahl der Menschen dient also dem Staat mit ihren Körpern nicht als Menschen, sondern als Maschinen. Sie bilden das stehende Heer und die Miliz, die Gefängniswärter, die Konstabler, Gendarmen etc. In den meisten Fällen bleibt kein Raum mehr für Urteil oder moralisches Gefühl."
Henry David Thoreau, * 12.07.1817 † 06.05.1862, US-amerikanischer Schriftsteller und Philosoph, "Über die Pflicht zum Ungehorsam gegen den Staat und andere Essays", Diogenes Verlag
Vögel im Käfig sprechen ständig vom Fliegen. Freie Vögel fliegen einfach.
Herkunft unbekannt
"Frei nur ist, wer seine Freiheit gebraucht."
Präambel der Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft
"Der Eigenwille des Menschen ist Teil von Gottes Vorsehung und von der Notwendigkeit, die seine Liebe empfindet, den Menschen mit der gleichen Freiheit auszustatten, wie ER selbst sie besitzt, damit der Mensch in Freiheit auf Gottes Liebe reagieren kann."
Peter Taylor Forsyth, 1848 – 1921, schottischer Theologe
"Wenn das Eigentum als soziale Funktion definiert wird, steht die Konfiskation bevor;
wenn die Arbeit als soziale Funktion definiert wird, nähert sich die Sklaverei."
gefunden auf liberty.li
"Es ist gut und notwendig, daß so sehr als möglich das Besondere und Eigentümliche bliebe in jeder Landschaft und jedem Gebiete; Eigentümlichkeiten und Örtlichkeiten sind die tiefste und festeste Wurzel aller Freiheit; wer sie ausrottet und sogenannte allgemeine papierne und metaphysische Gesetze gibt, rottet die Freiheit selbst aus."
Ernst Moritz Arndt, * 26.12.1769 † 29.01.1860, deutscher Schriftsteller und Abgeordneter der Frankfurter Nationalversammlung
"Freiheit nur für die Anhänger der Regierung, nur für die Mitglieder einer Partei - und mögen sie noch so zahlreich sein - ist keine Freiheit. Freiheit ist immer die Freiheit des Andersdenkenden."
Rosa Luxemburg, * 05.03.1871 † 15.01.1919, bedeutende Vertreterin der europäischen Arbeiterbewegung und des proletarischen Internationalismus
"Jene, die grundlegende Freiheit aufgeben würden, um eine geringe vorübergehende Sicherheit zu erwerben, verdienen weder Freiheit noch Sicherheit."
Benjamin Franklin, * 17.01.1706 † 17.04.1790, nordamerikanischer Verleger, Staatsmann, Schriftsteller, Naturwissenschaftler, Erfinder, Naturphilosoph und Freimaurer, einer der Gründerväter der Vereinigten Staaten