Dankbarkeit

Zitate über Dankbarkeit und Undank

70 Zitate und Sprüche

"Was die Enttäuschung in der Dankbarkeit, die man für erwiesene Wohltaten erwartet, bewirkt, ist,
daß der Stolz des Gebers und der Stolz des Empfängers sich über den Preis der Wohltat nicht einigen können."
François VI. de La Rochefoucauld, * 15.09.1613 † 17.03.1680, französischer Schriftsteller und philosophischer Aphoristiker
"Wahre Wohltäter haben selten Undankbare verpflichtet."
Gotthold Ephraim Lessing, * 22.01.1729 † 15.02.1781, deutscher Dichter, Dramatiker und Schriftsteller
"Man stattet den Dank eigentlich deshalb ab, um die Dankbarkeit loszuwerden.
Man handelt gut aus einer Art von sittlichem Neid auf den Vorsprung des Wohltäters
und ist dankbar, um gelegentlich ohne Selbstvorwurf und fremden Tadel undankbar sein zu können."
Nicolai Hartmann, * 20.02.1882 † 09.10.1950, deutscher Philosoph und Professor für Philosophie
Undankbarkeit ist schlimmer als Diebstahl.
Weisheit aus dem Talmud
Undank haut der Wohltat den Zapfen ab.
Herkunft unbekannt
"Ich hasse Undank mehr an einem Menschen als Lügen, Hoffahrt, laute Trunkenheit,
als jedes Laster, dessen starkes Gift das schwache Blut bewohnt."
William Shakespeare, * 23.04.1564 † 23.04.1616, englischer Dichter und Dramatiker
Undank ist die linke Hand der Selbstsucht.
Herkunft unbekannt
"Undankbar sind wir alle.
Frage sich jeder selbst:
Es wird keiner sein, der sich nicht über einen Undankbaren zu beschweren hätte."
Lucius Annaeus Seneca, 1 - 65, römischer Philosoph, Dramatiker, Naturforscher, Staatsmann und Schriftsteller
"Wir sind für nichts so dankbar wie für Dankbarkeit."
Marie von Ebner-Eschenbach, * 13.09.1830 † 12.03.1916, österreichische Schriftstellerin
"Der Undank ist immer eine Art Schwäche.
Ich habe nie gesehen, daß tüchtige Menschen undankbar gewesen wären."
Johann Wolfgang von Goethe, * 28.08.1794 † 22.03.1832, deutscher Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann
"Die Dankbarkeit ist eine Last,
und jede Last will abgeschüttelt sein."
Denis Diderot, * 05.10.1713 † 31.07.1784, französischer Schriftsteller
"Der ist nie recht dankbar gewesen, der aufhört, dankbar zu sein."
Friedrich I. Barbarossa, † 10.06.1190, war 1147-1152 Herzog von Schwaben, 1152-1190 römisch-deutscher König und 1155-1190 Kaiser des Heiligen Römischen Reiches
"Und bin ich König nicht von Macedonien, kann ich auf meine Art doch dankbar sein."
Bernd Heinrich Wilhelm von Kleist, 1777 - 1811, deutscher Dramatiker, Erzähler, Lyriker, Publizist und Patriot
"Wenn die Dankbarkeit vieler gegen einen alle Scham wegwirft, so entsteht der Ruhm."
Friedrich Wilhelm Nietzsche, * 15.10.1844 † 25.08.1900, deutscher Philosoph, Dichter und klassischer Philologe
"Es ist mit der Dankbarkeit wie mit der Redlichkeit der Kaufleute: Sie hält den Handel aufrecht.
Wir bezahlen nicht, weil es gerecht ist, unsere Schulden zu bezahlen,
sondern um leichter wieder Leute zu finden, die uns borgen."
François VI. de La Rochefoucauld, * 15.09.1613 † 17.03.1680, französischer Schriftsteller und philosophischer Aphoristiker
Dankbarkeit ist dünn gesät.
Herkunft unbekannt
"Die Dankbarkeit ist kein Unkraut, das auf jedem Boden gedeiht.
Sie ist eine zarte, feine Pflanze, die in der harten verdorrten Erde
sowenig als im nassen, verschwemmten Boden gut fortkommt."
Johann Heinrich Pestalozzi, * 12.01.1746 † 17.02.1827, Schweizer Pädagoge und Philanthrop, Schul- und Sozialreformer, Philosoph und Politiker
Dankbar sein bricht kein Bein.
Herkunft unbekannt